Zuletzt aktualisiert am 16. Juni 2026
Die Zeckenkrankheit Lyme-Borreliose ist tückisch: Spätestens acht Jahre nach einer Infektion bricht die Krankheit aus. Eine Spontanheilung gibt es nicht, auch eine überstandene Borreliose macht nicht immun.
Kann man Borreliose nach Jahren heilen?
Durch eine adäquate Behandlung lassen sich auch die meisten Spätfolgen einer Borreliose restlos bekämpfen, auch wenn die Rückbildung der Symptome Wochen bis Monate dauern kann. Bei einem geringen Teil der Patienten, bleiben jedoch, besonders nach relativ spätem Behandlungsbeginn, Spätschäden bestehen.
Ist Borreliose nach Jahren noch nachweisbar?
Sowohl IgM- als auch IgG-Antikörper können auch nach einer durchgemachten Borreliose noch einige Jahre im Blut nachweisbar sein.
Wie äußert sich Borreliose nach Jahren?
Manche Menschen bemerken Monate oder Jahre nach einem Zeckenstich Muskel- und Gelenkbeschwerden, starke Müdigkeit oder Gedächtnisstörungen. Einige Betroffene und manche Ärztinnen und Ärzte sehen in diesen Symptomen eine Spätfolge einer Borrelien-Infektion.
Welche Spätfolgen kann eine unerkannte Borreliose haben?
Bekannte Spätfolgen einer Borrelieninfektion sind anhaltende Hautveränderungen (Acrodermatitis chronica atrophicans), schubförmige oder chronische Gelenkentzündungen (Lyme-Arthritis) oder neurologische Beschwerden (chronische oder späte Neuroborreliose).
Zeckenalarm: Borreliose-Symptome erkennen! Die Gefahr der Neuroborreliose | Borreliose-Behandlung
Welche Langzeitwirkungen kann Borreliose haben?
Manche Menschen entwickeln nach einer Lyme-Borreliose Spätfolgen wie Lyme-Arthritis. Forschende aus den USA haben nun persistierende, entzündungsfördernde Proteine des Erregers Borrelia burgdorferi als mögliche Auslöser der Spätfolgen ausgemacht.
Woher weiß man, ob Borreliose geheilt ist?
Die Bestimmung der Borrelien-Antikörper und der Vergleich der Antikörper in Blut und Nervenwasser erlaubt dann eine eindeutige Diagnose." Ist der Antikörper-Test nach der Behandlung mit Antibiotika positiv, ist eine erneute Antibiotikatherapie notwendig.
Wie erkennt man eine chronische Borreliose?
- Enzephalomyelitis (neurologische Ausfälle, schleichende Verschlechterung des Zustandes)
- Enzephalopathie (Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Zephalgie, Tinnitus)
- Schlafstörungen, Depression, Reizbarkeit,chronische Müdigkeit.
- Normaldruck-Hydrozephalus.
Welche Krankheiten treten nach Borreliose auf?
Eine mögliche Spätfolge der Borrelioseinfektion sind Gelenkentzündungen (Lyme-Arthritis). Nach einem auffälligen Zeckenstich sowie bei auftretenden Symptomen behandeln unsere Experten in den Schön Kliniken Sie individuell, um akute Beschwerden zu beheben und Folgeerkrankungen frühzeitig vorzubeugen.
Welche Spätfolgen kann Borreliose auf die Gelenke haben?
Dabei entzünden sich Gelenke schubweise und wiederkehrend, vor allem die Knie, aber auch Sprunggelenk, Ellenbogen, Finger-, Zehen- und Handwurzelgelenke. Sehr selten sind Herzprobleme infolge einer Borreliose (Lyme-Karditis) wie Herzmuskelentzündungen oder Herzrhythmusstörungen.
Kann Borreliose spät erkannt werden?
Das bedeutet, bei etwa jeder vierten Borreliose-Infektion gibt es kein sichtbares Symptom. Diese Borreliosen werden deshalb oft erst sehr spät erkannt. Der Borrelien-Antikörper Suchtest (IgG und IgM) gibt Ihnen 6 Wochen nach dem Zeckenstich die Gewissheit, ob eine Borreliose-Infektion stattgefunden hat.
Welche Gelenke schmerzen bei Borreliose?
Die Lyme-Arthritis ist eine durch Borrelia burgdorferi verursachte entzündliche Gelenkerkrankung, die als Spätmanifestation der Lyme-Borreliose auftritt. Sie betrifft vor allem große Gelenke, insbesondere das Kniegelenk, und kann intermittierend oder chronisch verlaufen.
Ist Borreliose nach Antibiotika weg?
In der Regel ist bei Borreliose eine Antibiotika-Therapie über zwei bis drei Wochen ausreichend und die Erkrankung heilt ab. Nur in seltenen Fällen ist es notwendig , die Behandlung zu verlängern oder zu wiederholen.
Wie fühlen sich Nervenschmerzen bei Borreliose an?
Wie Borrelien auch die Nerven angreifen
Typisch dafür sind starke, brennende Schmerzen rund um den betroffenen Bereich, vor allem nachts. Es kann aber auch zu Lähmungen im Gesicht, an Armen und Beinen, zu Hör- und Sehstörungen oder Taubheitsgefühlen kommen.
Was kann man bei chronischer Borreliose machen?
Lyme-Borreliose, im folgenden Borreliose genannt, ist eine bakterielle Erkrankung. Deshalb kann sie mit Antibiotika behandelt werden. Dies ist insbesondere im Frühstadium der Krankheit gut möglich. Bei später auftretenden oder chronischen Symptomen können mehrwöchige Antibiotika-Infusionen notwendig werden.
Was ist der Unterschied zwischen Borreliose und Neuroborreliose?
Die Neuroborreliose ist eine seltene Form der Lyme-Borreliose. Sie tritt bei etwa drei von 100 Erkrankten auf. Eine Neuroborreliose entwickelt sich, wenn Borrelien - die bakteriellen Erreger der Borreliose - das Nervensystem befallen. Borrelien gelangen über den Stich einer Zecke in den Körper.
Hat man Borreliose lebenslang?
Gelangen die Borrelien durch einen Zeckenbiss einmal in den Körper, können sie - trotz Antibiotikatherapie - lebenslang im Körper bleiben und immer wieder Krankheitssymptome oder schwere Spätschäden, sogar Autoimmunerkrankungen, verursachen.
Was passiert bei verschleppter Borreliose?
Die späten Symptome und Komplikationen der Lyme-Krankheit entwickeln sich sechs bis 36 Monate nach der ursprünglichen Infektion. In diesem Stadium kann es zu Gelenkschmerzen, Veränderungen der Haut oder neurologischen Komplikationen kommen. Das Spätstadium der Borreliose kann mithilfe von Antibiotika behandelt werden.
Ist eine spät erkannte Borreliose heilbar?
„Im Frühstadium ist die Lyme Borreliose durch die leitliniengerechte Antibiotikatherapie vollständig heilbar. Dadurch werden Spätmanifestationen verhindert“, betont Hofmann. Therapie der ersten Wahl sind Doxycyclin (bei Kindern erst ab 9. Lebensjahr) oder Amoxicillin.
Wann ist Borreliose ausgeheilt?
Ein Grossteil der Borreliose-Erkrankungen heilt von selbst, ohne dass jemals Symptome entstehen. In den übrigen Fällen entsteht einige Tage nach dem Zeckenbiss eine Rötung an der Bissstelle. Diese sogenannte Wanderröte kann sich ausdehnen und ringförmig werden. Sie verschwindet nach ein bis zwei Wochen von selbst.
Ist extreme Müdigkeit ein Symptom einer Borreliose?
Zusätzlich können im ersten Stadium einer Borreliose grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie eine ausgeprägte Müdigkeit auftreten. Anhaltende Muskelschmerzen, sogenannte Myalgien, können ein Hinweis sein, dass sich die Infektion weiter ausbreitet.
Wie äußert sich Borreliose beim Menschen?
Sie tritt nach einigen Tagen (bis Wochen) nach Zeckenstich auf. Diese deutliche ringförmige Hautrötung ist oft im Zentrum blasser als am Rand. Der rote Ring wandert dann allmählich nach außen. Weitere allgemeine Krankheitssymptome wie Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen, Müdigkeit können hinzukommen.
Welche Ärzte behandeln Borreliose?
Da es sich bei der Borreliose um eine Infektionskrankheit handelt, sind Fachärzte für Innere Medizin mit einer Spezialisierung im Bereich Infektiologie die kompetentesten Ansprechpartner. Sie sind sowohl auf die Diagnose als auch auf die Behandlung einer Infektion mit Borrelien spezialisiert.
Welche Spätfolgen kann Borreliose in den Muskeln haben?
- Chronische Schmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen sind häufige Symptome, die noch Monate oder sogar Jahre nach der Behandlung auftreten können;
- starke Ermüdung, die die täglichen Aktivitäten erschweren kann;
Wie fühlen sich Schmerzen in den Lyme Gelenken an?
Spätstadium der Lyme-Borreliose
Die Knie sind gewöhnlich eher geschwollen, als dass sie wehtun, fühlen sich oft warm an und sind in seltenen Fällen rot oder bei Personen mit dunkler Haut farblos.