In welchen Jahren gab es viel Schnee?

Zuletzt aktualisiert am 15. März 2026

Schneereiche Jahre gab es besonders in den 60er und 80er Jahren, während seit den 90ern die Anzahl der Tage mit Schneedecke besonders in Hamburg und Essen recht deutlich zurückgeht.

In welchen Jahren gab es viel Schnee in Deutschland?

Das schneereichste Jahr war 1969 mit 145 Schneetagen. Das Jahr 2010 (das schneereichste Jahr der letzten 30 Jahre) kommt immerhin noch auf Platz 8 der schneereichen Winter mit 122 Schneetagen.

Wann war der schneereichste Winter in Deutschland?

Im Februar fielen in Teilen Norddeutschlands erneut bis zu 80 Zentimeter Schnee. Laut der Aufzeichnungen des DWD war der lange, kalte und schneereiche Winter von 1978/79 aber gar nicht so einmalig. Vergleichbar harte Winter habe es etwa 1962/63, 1984/85 und 1986/87 gegeben.

Hatten wir früher mehr Schnee?

Ja, früher hat es in vielen Teilen Deutschlands tatsächlich häufiger und länger geschneit – zumindest in den tieferen Lagen. Doch das bedeutet nicht, dass Schnee für immer verschwindet. Vielmehr verändert sich das Muster: weniger verlässlicher Schnee, mehr Extreme.

Welcher war der schneereichste Winter in Deutschland?

Der schneereiche Winter 1969/70. Vor 50 Jahren gab es in beiden Seiten des damals noch geteilten Deutschland nicht nur einen der längsten und schneereichsten Winter überhaupt – es war auch die Zeit der Hongkong-Grippe.

Es gab sehr viel Schnee in Zermatt

Wird es in 50 Jahren noch Schnee geben?

So werden die Winter in Deutschland weiterhin wärmer. Ohne künftigen Klimaschutz "wird es im Jahr 2050 in Deutschland keinen Schnee mehr geben - zumindest nicht im Flachland". Der beobachtete Trend zu wärmeren Wintern werde sich fortsetzen.

Was war der schlimmste Winter in Deutschland?

Die große Schneekatastrophe in Norddeutschland 1978/79

Extreme Schneefälle mit meterhohen Verwehungen und klirrende Kälte stürzen den Norden ins Chaos - ab dem 13. Februar 1979 erneut.

Wann war der harte Winter in Deutschland?

Der strengste Winter im 20. Jahrhundert in Deutschland war in den Jahren 1962/1963. Von 120 Tagen zwischen November und Februar gab es über 100 Frosttage. Die niedrigste Temperatur wurde mit -30 Grad gemessen.

Wie hoch war der höchste Schnee aller Zeiten?

In Sukayu Onsen auf 890 Meter Höhe werden jährlich 17,9 Meter Neuschnee gemessen und die höchste jemals gemessene Schneedecke war 11,82 Meter hoch.

Wann war der letzte harte Winter in Deutschland?

16 / 31. 1996/1997: Der letzte wirklich kalte Winter in Deutschland, der diesen Namen verdient, liegt fast zwanzig Jahre zurück. 1996 war er zwei Grad kälter als der langjährige Jahresdurchschnitt.

Wie war der Winter 1970 in Deutschland?

Das Wetter spielte verrückt im Jahr 1970, der Winter eiskalt, der Sommer stürmisch. Es lag sehr, sehr viel Schnee zu Beginn des Jahres 1970. Überall in Nordrhein-Westfalen war es winterlich. Das ganze Land war weiß, eine geschlossene Schneedecke vom Niederrhein bis Ostwestfalen.

Wie war der Kalte Winter 1996 in Deutschland?

Der Jahreswechsel 1996 / 1997 war in Deutschland gekennzeichnet durch eine extrem lange Frostperiode. Die Kaltluft drang ab dem 20.12. am Südrand eines skandinavischen Hochs nach Deutschland ein und ab dem 22.12. blieb die Temperatur zunächst in Norddeutschland auch tagsüber unter dem Gefrierpunkt.

Wann war das letzte Mal Schnee an Heiligabend?

Letzte weiße Weihnacht: Vor 13 Jahren

Das letzte Mal gab es hierzulande im Jahr 2010 verbreitet weiße Weihnachten. Vor 13 Jahren war die Schneedecke laut DWD am Morgen des 24. Dezember noch lückenhaft, aber "bis zum Heiligen Abend sorgte dann Neuschnee für eine Schneedecke in ganz Deutschland".

Wann wird es in Deutschland nicht mehr schneien?

An nicht wenigen Orten gab es sogar noch keinen einzigen Tag mit einer Schneedecke. Mit dem gestrigen 27.01.2025 sind nun 58 des 90 Tage andauernden meteorologischen Winters 2024/2025 (01.12.2024 bis 28.02.2025) vorbei. Damit haben wir bereits fast zwei Drittel des Winters hinter uns gebracht.

Wie waren die Winter in den 70er Jahren?

Insgesamt waren die Winter der 70er Jahre durch besonders milde Temperaturen gekennzeichnet. Etwas kälter als in den 70er Jahren waren die Winter der Jahre von 1961 bis 1970: Aber auch hier gab es nur vier Winter mit durchschnittlichen Temperaturen unter 0°C.

Wann war der Hungerwinter in Deutschland?

Der Hungerwinter 1946/47. Nachkriegsdeutschland im täglichen Überlebenskampf. Temperaturen bis zu Minus 25 Grad, 40 Tage Dauerfost – der Winter 1946/47 war der härteste Winter des Jahrhunderts. Viele Häuser waren zerstört, es gab zu wenig Nahrungsmittel und kaum Heizmaterial.

Wann war der kälteste Januar in Deutschland?

Die kältesten Januartage in Deutschland nach Ort und Datum. Am 19.01.1940 wurde in Gießen eine Temperatur von - 26,6 Grad Celsius gemessen.

Wie kalt war der Winter 2024/25?

So war das Wetter im Winter 2024/25

Die Durchschnittstemperatur lag im Winter 2024/25 bei 2,1 Grad. Das waren 1,9 Grad mehr als im Durchschnitt der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen - und wärmeren - Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug das Plus 0,7 Grad.

Welcher war der strengste Winter in Deutschland?

Der Winter 1946/47 war in Deutschland der viertkälteste im Zeitraum 1881 bis 2020. Anfang Januar 1947 brach eine Kältewelle über Westeuropa herein. Ab dem 21. Januar 1947 traf die Kältewelle auch die Britischen Inseln.

In welchem Jahr gab es viel Schnee?

Vor allem von etwa 1990 bis 2008 gab es einen ganz schön großen Einbruch in Sachen Schnee. Erst in den letzten Jahren ist es wieder besser bestellt um den Winter im Deutschland Flachland.

Wann war der schneereichsten Winter in Deutschland?

1962/1963 war der kälteste Winter in Deutschland

Den bisher kältesten Winter erlebte Deutschland 1962/1963. In diesem sehr langen und schneereichen Winter betrug die deutschlandweite Mitteltemperatur (gemittelt über den gesamten meteorologischen Winter vom 1. Dezember 1962 bis 28. Februar 1963) -5,48 Grad.

Wird es 2026 Schnee geben?

Alles in allem verspricht der Winter 2025/2026 erneut viel Abwechslung: keine anhaltende Kälte, aber durchaus gute Chancen auf schöne Schneeverhältnisse in den höher gelegenen Skigebieten.

Wird es 2100 noch Schnee geben?

13 Prozent der Gebiete könnten demnach im Jahr 2100 ihre natürliche Schneedecke vollständig verloren haben. Ende des Jahrhunderts könnte in jedem achten Skigebiet die natürliche Schneedecke komplett verschwunden sein.

Wo in Deutschland fällt am wenigsten Schnee?

In der folgenden Karte sieht man als obere erste Zahl die Tage, an denen mindestens 1 cm Schnee gelegen hat im 30-jährigen Mittel. Man sieht deutlich, wo am wenigsten Schnee in Deutschland zu erwarten ist. Das sind eindeutig die Nordseeinseln, aber auch das Emsland und der Niederrhein.