Zuletzt aktualisiert am 30. Mai 2026
In den allermeisten Fällen besteht bei online abgeschlossenen Kaufverträgen innerhalb der EU ein Widerrufsrecht im Zeitrahmen von 14 Tagen. Ganz konkret bedeutet das: Wenn Sie online Ware kaufen, haben Sie ab dem Erhalt der Ware 14 Tage Zeit den Kaufvertrag zu widerrufen.
Habe ich bei Online-Käufen immer ein Rückgaberecht?
Verbraucherinnen und Verbraucher haben bei einem Online-Kauf in aller Regel ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Das heißt: Innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung kann die gekaufte Ware ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden. Es gibt jedoch Ausnahmen.
Kann man von einem Online-Kauf zurücktreten?
Die Rücktrittsfrist für Fernabsatzverträge (nicht nur Online-Shops) beträgt 14 Kalendertage. Innerhalb dieser Frist kann daher der Verbraucher ohne Angabe von Gründen und grundsätzlich ohne Kosten von derartigen Verträgen zurücktreten. Die 14-tägige Rücktrittsfrist gilt vollharmonisiert EU-weit!
Wann ist ein Widerruf beim Online-Einkauf nicht möglich?
Das EU-weit gültige 14-tägige Widerrufsrecht macht es möglich. Das heißt: Sie können die gekaufte Ware ohne Angabe von Gründen zurückgeben und erhalten Ihr Geld zurück. Doch auch beim Widerrufsrecht gibt es Ausnahmen: Reisen, Eventtickets, digitale Inhalte oder Sonderanfertigungen sind vom Widerruf ausgeschlossen.
Wie lange kann man einen Online-Kauf stornieren?
Dabei sind Ihre Rechte klar: Bei Online-Bestellung haben Sie in der Regel ab Lieferdatum 14 Tage Zeit, um einen Widerruf auszusprechen. Achten Sie vor der Bestellung auf wichtige Angaben – wie etwa eine Kontaktadresse –, um Problemen beim Widerruf möglichst vorzubeugen.
Die Falle mit dem Widerrufsrecht bei Onlineverträgen (Wie kann ich meinen Vertrag widerrufen?)
Kann ein Onlineshop eine Bestellung stornieren?
Ja, das ist grundsätzlich zulässig, sofern Sie dies nicht zuvor untersagt haben. Der Onlineshop trägt jedoch das Risiko des Verlusts oder der Beschädigung.
Wie kann ich einen online abgeschlossenen Vertrag stornieren?
Verträge, die per Internet, Telefon oder einem anderen Fernkommunikationsmittel abgeschlossen werden, können innerhalb einer Frist von 14 Tagen widerrufen werden (§ 355 des Bürgerlichen Gesetzbuchs). Innerhalb dieser Frist gilt ein geschlossener Kaufvertrag rechtlich als „schwebend wirksam“.
In welchen Fällen besteht kein Rücktrittsrecht?
Auch gewisse Dienstleistungen (z.B. Flugbuchung) sind vom Widerrufsrecht ausgenommen. Einige unternehmerische Teilbereiche (z.B. Glücksspiel und Wetten) sind ebenfalls vom Widerrufsrecht ausgenommen. Bei Privatkäufen bzw. Verkäufen greift das gesetzliche Widerrufsrecht ebenso nicht.
Kann ich bei einem Online-Kauf zurücktreten?
- In der Regel besteht beim Online-Kauf ein Widerrufsrecht innerhalb von 14 Tagen ab Erhalt der Ware.
- Widerrufen Sie den Kauf, müssen Sie die Ware zurückgeben und erhalten den Kaufpreis zurück.
- Sie müssen Ihren Widerruf nicht begründen.
Bei welchen Waren besteht kein Widerrufsrecht?
Ausgenommen vom Widerrufsrecht sind die in § 312 Abs. 2 BGB genannten Verträge (notarielle Verträge, Verträge über Grundstücke, Bauverträge, Personenbeförderung, Behandlungsverträge, sofort erfüllte Bagatellverträge mit einem Wert von nicht mehr als 40 EUR, Fahrgeschäfte usw.). Auch für die in § 312g Abs.
Kann ich immer von einem Kauf zurücktreten?
Ein allgemeines Rücktrittsrecht bei Kaufverträgen gibt es nicht. Lediglich wenn der Verkäufer seine gesetzlichen Vertragspflichten verletzt oder wenn es eine gesonderte Rücktrittsklausel im Vertrag gibt, können Sie in der Regel vom Kaufvertrag zurücktreten.
Wann ist ein Online-Kauf bindend?
Wird ein Vertrag nicht in so genannten Chatrooms oder in Online-Konferenzsystemen geschlossen, handelt es sich beim Vertragsschluss im Internet um einen Vertrag unter Abwesenden. Für Verträge unter Abwesenden wird die jeweilige Willenserklärung erst wirksam, wenn sie dem Empfänger zugeht.
Wie kann ich einen Online-Kauf stornieren?
Der Widerruf kann durch eindeutige Erklärung gegenüber dem Online-Händler formlos (d. h. auch per Telefon, E-Mail etc.) oder unter Verwendung des gesetzlichen Muster-Widerrufsformulars (Öffnet in neuem Fenster) erklärt werden. Er muss keine Begründung enthalten.
Wie kann ich einen Online-Kauf rückgängig machen?
Bei jedem Kauf von Neuwaren über das Internet steht Dir ein Widerrufsrecht zu, denn es handelt sich um ein sogenanntes Fernabsatzgeschäft. Das heißt: Du kannst die Bestellung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen rückgängig machen (§§ 312g Abs. 1, 355 Abs. 1 BGB).
Was kann ich tun, wenn mein Widerruf nicht akzeptiert wird?
Sollte der Händler den Widerruf zum Beispiel nicht akzeptieren, solltest du ihn im ersten Schritt freundlich auf das dir zustehende Widerrufsrecht hinweisen. Bleibt es erfolglos, kann es unter Umständen notwendig sein, einen Rechtsanwalt zu konsultieren. Empfehlenswert ist dies allerdings nur ab bestimmten Warenwerten.
Hat man beim Kauf im Internet immer ein Rückgaberecht von 2 Wochen?
Beim Fernabsatzvertrag gibt es im Gegensatz zum Kaufvertrag vor Ort ein zweiwöchiges gesetzliches Widerrufsrecht. Einen im Internet geschlossenen Vertrag darf man deshalb innerhalb von zwei Wochen ohne Grund widerrufen. Im gewöhnlichen Ladengeschäft greift dieses Recht aber nicht.
Kann ich von jedem Vertrag innerhalb von 14 Tagen zurücktreten?
Ist keine längere Frist im Vertrag vereinbart, kannst Du innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss widerrufen (§ 355 Abs. 2 BGB). Die Frist beginnt, sobald Du über Dein Widerrufsrecht informiert wurdest. Meist passiert das bei Vertragsschluss, die Widerrufsbelehrung liegt dem Vertrag bei.
Kann ich die Annahme einer Bestellung verweigern?
Sofern es keinen berechtigten Grund gibt, die Annahme zu verweigern, muss die Ware vom Käufer entgegengenommen werden. Als berechtigter Grund für eine Annahmeverweigerung zählt beispielsweise ein Mangel. Kommt das Paket beispielsweise stark beschädigt beim Käufer an, kann eine Verweigerung der Annahme berechtigt sein.
Was tun, wenn keine Rückerstattung?
- Händler kontaktieren: Setzen Sie dem Händler eine angemessene Frist zur Rückerstattung (z.B. 14 Tage).
- Mahnung schreiben: Wenn der Händler nicht reagiert, schreiben Sie eine Mahnung.
- Anwalt einschalten: Wenn auch die Mahnung erfolglos bleibt, sollten Sie einen Anwalt einschalten.
Wann ist der Rücktritt ausgeschlossen?
(6) Der Rücktritt ist ausgeschlossen, wenn der Gläubiger für den Umstand, der ihn zum Rücktritt berechtigen würde, allein oder weit überwiegend verantwortlich ist oder wenn der vom Schuldner nicht zu vertretende Umstand zu einer Zeit eintritt, zu welcher der Gläubiger im Verzug der Annahme ist.
Bei welchen Verträgen besteht kein Widerrufsrecht?
Vom Fernabsatz ausgenommen sind zum Beispiel Verträge über Personenbeförderung, die im Fernabsatz geschlossen werden, oder auch Verträge über die Lieferung von Lebensmitteln, Getränken oder sonstigen Haushaltsgegenständen des täglichen Bedarfs, die am Wohnsitz, am Aufenthaltsort oder am Arbeitsplatz eines Verbrauchers ...
Hat man bei jedem Vertrag ein Rücktrittsrecht?
Der Rücktritt vom Vertrag stellt eine Möglichkeit dar, sich von einem bestehenden Vertragsverhältnis zu lösen. Ein Rücktrittsrecht gibt es nicht in jedem Fall. Es kann nur ausgeübt werden, wenn es vertraglich vereinbart wurde oder das Gesetz ein solches Recht vorsieht.
Wie komme ich aus einem Online-Vertrag raus?
- Der einfachste Weg, um Deinen Internetvertrag zu kündigen, geht über den Kündigungsbutton auf der Website Deines Anbieters.
- Möchtest Du jedoch den Anbieter wechseln, übernimmt Dein neuer Internetanbieter die Kündigung Deines bestehenden Vertrags.
Was kann ich tun, wenn ein Onlineshop meine Bestellung nicht liefert?
Kann ein Händler einen vereinbarten Liefertermin nicht einhalten, können Sie warten, bis er liefern kann. Um die Sache zu beschleunigen, sollten Sie eine Lieferfrist setzen. Verstreicht sie, können Sie die Bestellung stornieren und vom Kauf zurücktreten. Zudem ist es möglich, den Vertrag zu widerrufen.
Sind Online-Verträge kündbar?
Verträge mit Mobilfunkanbietern, Stromversorgern, Fitnessstudios und vielen anderen Unternehmen können Sie unter anderem per E-Mail kündigen – auf Briefen mit Unterschrift dürfen die Anbieter nicht mehr bestehen. Das gilt für Verträge, die seit dem 1. Oktober 2016 geschlossen worden sind.