Habe ich ein erhöhtes Thromboserisiko?

Zuletzt aktualisiert am 17. April 2026

Thrombose-Selbsttest: Haben Sie ein erhöhtes Thrombose-Risiko? Am häufigsten treten Thrombosen in den tiefen Bein- und Beckenvenen auf. Spüren Sie ein Spannungsgefühl in dem Bereich, haben Sie Schmerzen ähnlich wie ein Muskelkater und fallen Ihnen Hautveränderungen auf, können dies Anzeichen für eine Thrombose sein.

Woher weiß ich, ob ich durch Thrombose gefährdet bin?

Mit einem speziellen Bluttest kann die APC-Resistenz schnell nachgewiesen werden. Für die anderen Varianten der Thrombophilie sind weitere Bluttests nötig. Neben dem Mangel an gerinnungshemmenden Stoffen kann aber auch ein Mangel an Gerinnsel abbauenden Enzymen eine Thrombose verursachen.

Wie kann ich selber testen, ob ich eine Thrombose habe?

Übe leichten Druck auf die Wade aus. Treten dabei Schmerzen oder ein stechendes Gefühl auf, könnte dies auf eine Thrombose hinweisen. Messen mit einem Maßband den Umfang beider Waden. Ein Unterschied von mehr als 3 cm zwischen den Waden kann ein Warnsignal sein, dass Du nicht ignorieren solltest.

Welche drei Hauptursachen begünstigen eine Thrombose?

durch ein kurzfristig auftretendes Ereignis, wird das Thrombose-Risiko erhöht.
  • Unfallbedingte Verletzungen.
  • Operative Eingriffe,
  • Bettruhe bzw. ...
  • Ruhigstellung eines Beins (Schiene, Gips)
  • Innere Erkrankungen (Krebs, Herzschwäche oder Vorhofflimmern und/oder deren Therapien)
  • Entzündungen.

Was ist eine erhöhte Thromboseneigung?

Thromboseneigung (Thrombophilie) bezeichnet eine gesteigerte Blutgerinnung und dadurch die verstärkte Bildung von Blutgerinnseln innerhalb der Blutgefäße (Thrombose). Sie geht mit einem erhöhten Risiko für venöse Thrombembolien (Verschluss oder Verlegung von Blutgefäßen aufgrund von Gerinnseln) einher.

Lebensgefahr Thrombose: 7 Warnzeichen und wichtige Tipps gegen Thrombosen

Was bedeutet "erhöhtes Thromboserisiko"?

Bestimmte Erkrankungen erhöhen das Risiko für Thrombose. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzinsuffizienz und Arteriosklerose, erhöhen das Risiko, da sie die Blutgerinnung beeinflussen und die Gefäße schädigen. Krebserkrankungen und bestimmte Autoimmunerkrankungen können auch das Risiko erhöhen.

Welche Werte sind bei einer Thrombose erhöht?

Deutlich erhöhte Werte

Von deutliche erhöhten D-Dimer Werten wird bei 1.000-5.000 ng/mL gesprochen. Sie deuten oft auf ernstere Zustände hin, wie: tiefe Venenthrombosen.

Welche Menschen sind gefährdet für eine Thrombose?

Zu den häufigsten Thrombose-Risikofaktoren gehören:
  • Frühere Venenthrombose.
  • Gerinnungsstörungen.
  • Krebserkrankungen.
  • Höheres Lebensalter.
  • Thrombosen bei Familienmitgliedern.
  • Herzschwäche.
  • Bewegungsmangel.
  • Übergewicht.

Kann man eine Thrombose vorher merken?

Oftmals verläuft eine Thrombose vollkommen unbemerkt und wird erst an einer Folgeerscheinung wie der Lungenembolie erkannt. Um lebensbedrohlichen Folgen und Komplikationen einer Thrombose vorzubeugen gilt daher: Sprechen Sie schnellstmöglich mit Ihrem Arzt, falls Sie derartige Thrombosezeichen erkennen.

Kann Stress Thrombosen auslösen?

Stress hat einen tiefgreifenden Einfluss auf die Gefäßgesundheit. Er kann nicht nur die Entstehung von Krampfadern und Thrombosen begünstigen, sondern auch bestehende Gefäßprobleme verschärfen.

Wo schmerzt das Bein bei einer Thrombose?

Thrombosen der tiefen Beinvenen entstehen am häufigsten am Unterschenkel. Hier können anhaltende, untypische Schmerzen, meist in der Wadenmuskulatur, das erste Symptom darstellen. Wenn die Thrombose wächst, was sie oft sprunghaft macht, und den Abfluss aus größeren Venen beeinträchtigt, tritt eine Schwellung hinzu.

Wie testet der Hausarzt eine Thrombose?

Ein zuverlässiges Diagnoseverfahren bei einer Beinvenenthrombose ist der D-Dimer-Test: D-Dimere sind Fibrinabbauprodukte, die bei einer vermehrten Gerinnungsaktivierung entstehen. Ein negativer D-Dimer-Test schließt deshalb eine Thrombose mit hoher Wahrscheinlichkeit aus.

Wie kann ich eine Thrombose ausschließen?

Die Ultraschalluntersuchung kann eine Venenthrombose mit großer Sicherheit nachweisen oder ausschließen. Eine relativ einfache Anwendung ist die Kompressions-Sonografie. Dabei werden die großen Venen im Längsschnitt und Querschnitt dargestellt und von außen mit dem Schallkopf zusammengedrückt.

Kann eine Thrombose von selbst heilen?

Oft bleibt die Venenthrombose aber auch unbemerkt und der Körper löst das Blutgerinnsel selbst wieder auf. Eine Thrombose ist immer ein Notfall, bei dem Sie sofort ärztlichen Rat einholen müssen!

Wie hoch ist die Thrombosegefahr bei Langstreckenflügen?

Jeder Flug über 4 Stunden Dauer verdoppelt das Risiko, eine tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie zu entwi- ckeln. Das ist das Ergebnis des Projekts "WHO Research Into Global Hazards of Travel" (WRIGHT). Das Risiko besteht während des Flugs und bis zu 4 Wochen danach.

Wie kündigt sich eine Lungenembolie an?

Die wichtigsten Warnzeichen sind plötzlich oder schleichend einsetzende Atemnot, manchmal kommt es auch zu atemabhängigen Schmerzen in der Brust. Allerdings geht oft einer Lungenembolie eine Beinschwellung oder eine Phase mit Immobilisation oder entzündlicher Krankheit voraus.

Welche Sofortmaßnahmen gibt es bei einer Thrombose?

Die Kompression und das Hochlagern des Beins gehören zu den wichtigsten Sofortmaßnahmen bei einer Thrombose. Durch das Hochlagern kann ein Blutstau verringert werden, was die Durchblutung verbessert und das Risiko weiterer Komplikationen senkt.

Wo tritt Thrombose am häufigsten auf?

Am häufigsten treten Thrombosen aber in den Venen der Beine oder im Becken auf. Der Grund liegt hauptsächlich darin, dass das Blut von unten aus den Beinen bzw. dem Bauch entgegen der Schwerkraft zum Herzen hochgepumpt werden muss und hier die Gefahr eines Blutrückstaus in den Venen besonders groß ist.

Wie kann ich Muskelkater von Thrombose unterscheiden?

Was sich zunächst anfühlt wie Muskelkater, kann auch eine Thrombose sein. Anhaltende Rückenschmerzen, Schwellungen und rötliche Verfärbungen sind weitere mögliche Hinweise auf die gefährliche Gefäßerkrankung. Wer derartige Beschwerden feststellt, sollte umgehend zum Hausarzt gehen.

Was sind die drei Ursachen einer Thrombose?

Eine Thrombose kann durch drei verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Das sind ein gestörter Blutfluss, veränderte Gefäßwände sowie eine veränderte Blutzusammensetzung.

Wie kündigt sich eine Beinthrombose an?

Symptome: Wie kündigt sich eine Thrombose im Bein an? Zu den häufigsten Symptomen einer Thrombose gehören: einseitige Schwellung, meist an Wade oder Oberschenkel. Schmerzen, insbesondere in der Kniekehle bei Thrombose.

Kann man testen, ob man Thrombose gefährdet ist?

Beim Verdacht auf eine Thrombose

Eine rechtzeitige Diagnose durch eine körperliche Untersuchung, bildgebende Verfahren (z.B. Ultraschall, Computertomografie) und gegebenenfalls einen Bluttest (z.B. D-Dimer-Test) ist entscheidend.

Wer ist anfällig für Thrombose?

Ja, es gibt verschiedene Risikofaktoren. Der größte Risikofaktor betrifft uns alle, das ist das Alter. Bei allen, die über 60 Jahre alt sind, steigt das Risiko für Thrombosen exponentiell an. Zudem gibt es bestimmte hormonelle Veränderung, die die Gefahr erhöhen.

Kann ein Hausarzt eine Thrombose feststellen?

Berlin - Vor allem Hausärzte müssen Patienten mit venöser Thromboembolie erkennen und in vielen Fällen schnell reagieren. Denn drei von vier Betroffenen werden nicht vom Facharzt, sondern von ihrem Hausarzt versorgt.

Ist eine Thrombose im Ultraschall erkennbar?

Ultraschalluntersuchung: Mithilfe der farbkodierten Duplex-Sonografie kann das Ausmaß eines Blutgerinnsels in den Venen erkannt werden. Phlebografie: Einige Thrombosen lassen sich mit Röntgen besser als mit Ultraschall darstellen. Dabei wird ein Kontrastmittel in die Venen injiziert (Phlebografie).