Wanderung zur Araburg

Die Araburg in Kaumberg (799 m Seehöhe) ist die am höchsten gelegene Burgruine in Niederösterreich und zählt zu den touristischen Highlights im Triestingtal. Der zu einer Aussichtswarte umgebaute Bergfried bietet einen fantastischen Rundumblick. Bei dieser Wanderung hat man immer wieder eine wunderschöne Aussicht auf die Landschaft.


Für einen ersten Eindruck der Wanderung sieh‘ dir doch das Video an:

Zahlen & Fakten

  • einfache Wanderung
  • Stationen: Gemeindeamt Kaumberg – Araburg – Gemeindeamt Kaumberg
  • Gesamtdauer der Tour: ca. 3 Stunden (ohne Pause)
  • Distanz: 9,43 km
  • Höhenmeter: 310
  • Einkehrmöglichkeiten am Weg: Araburg-Stüberl (Winterpause ab 01.11.2016)

Gut zu wissen: Ich bezeichne die Wanderung als „einfach“ und nicht als „mittel“, obwohl der Aufstieg zur Burgruine recht steil ist. Das steile Stück dauert jedoch nur ungefähr eine Viertelstunde.

Ausgangspunkt

Gemeindeamt
Markt 3
2572 Kaumberg

Gut zu wissen: Direkt vor dem Gemeindeamt gibt es ein paar Parkplätze und eine große Übersichtstafel.

Die Wanderung beginnt im Ortszentrum von Kaumberg

Vom Gemeindeamt starte ich meine Wanderung. Ich gehe am Brunnen vorbei und biege danach rechts ab in die Gasse „Markt“ Richtung Kirchenwirt. Links neben dem Kirchenwirt führt eine Stiege hinauf zur Kirche. Ich folge dem Schild Richtung „Via Sacra Wr. Wallfahrerweg, Araberg 1 ¼ Std., Araburg 1 Std.“ und dem alten Schild zur Araburg mit der grünen Markierung und gehe die Stiegen hinauf zur Kirche.

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Gleich neben dem Kirchenwirt führt diese Stiege zur Kirche

Gut zu wissen: Direkt bei den Stiegen gibt es öffentliche Toiletten.

Ich gehe an der Kirche links vorbei den Asphaltweg geradeaus bergauf weiter (grüne Markierung). Hier habe ich bereits eine sehr schöne Aussicht auf die Umgebung.

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Schon am Beginn der Wanderung habe ich eine tolle Aussicht

Ich gehe am Friedhof vorbei bis zur Hubertuskapelle, wo ich dem Schild Richtung „Araburg“ folge und auf der asphaltierten Straße geradeaus bergab weitergehe.

Die Straße verläuft schon bald leicht bergauf, die grüne Markierung begleitet mich. Nach wenigen Minuten nehme ich bei einer Weggabelung die rechte Straße leicht bergauf und folge dem Schild mit der Burg (Adresse: Bergsiedlung 39).

Die Straße führt mich durch die Bergsiedlung, von wo ich ebenfalls eine herrliche Aussicht auf die hügelige Gegend habe. Nach der Bergsiedlung wird die Straße zum Güterweg „Fußbauer“.

Nach wenigen Metern auf dem asphaltierten Güterweg erreiche ich eine Weggabelung. Ich folge den zahlreichen Schildern (Araburg, Kieneck, Unterberg, Mariazell, Via Sacra Wr. Wallfahrerweg, Burg) sowie der grünen Markierung und gehe auf dem Wiesenweg links hinauf weiter.

Nach wenigen Minuten wird der Weg flacher und ich entdecke auf einer Rastbank die grüne Markierung. Ich gehe immer geradeaus die Wiese entlang und als ich einige Bäume erreiche, entdecke ich auf dem ersten Baum wieder die grüne Markierung. Es geht immer geradeaus weiter und nach einiger Zeit sehe ich auf der linken Seite die Araburg.

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Der nicht ganz eindeutige Weg auf der Wiese

Nach knapp 20 Minuten auf dem Wiesenweg komme ich zu einer Weide. Hier gibt es ein Gedenkkreuz und die grüne Markierung. Ich passiere den Durchgang und gehe auf der Weide geradeaus weiter, der Weg ist nun ziemlich flach und führt zu einem Bauernhof.

Ich folge der grünen Markierung und gehe beim Bauernhof geradeaus die asphaltierte Straße weiter. Bei der Kreuzung biege ich rechts ab und erreiche bald darauf einen großen Parkplatz mit Rastbänken und einer großen Übersichtstafel.

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Die Aussicht vom Parkplatz ist wunderschön

Gut zu wissen: Vom Gemeindeamt bis zum Parkplatz bin ich ungefähr eine Stunde gegangen.

Der Aufstieg zur Araburg

Nach einer Pause mit fantastischer Aussicht gehe ich durch den Schranken auf die Forststraße in den Wald hinein, es gilt weiterhin die grüne Markierung.

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Durch den Wald geht es hinauf zur Araburg

Der Weg verläuft anfangs recht steil bergauf, es wird aber schon bald flacher. Nach wenigen Minuten auf der Forststraße zeigt die grüne Markierung nach links. Hier entdecke ich auch ein Schild mit der Burg sowie das Schild Richtung „Via Sacra Wr. Wallfahrerweg“. Ich biege also hier links in den schmalen Waldweg bergauf (grüne und rote Markierung). Kurz darauf überquere ich eine Forststraße, ich gehe immer geradeaus weiter und folge der grünen Markierung. Der Weg ist ziemlich steil und ich komme bei einigen Rastbänken vorbei.

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Hier gehe ich links weiter

Nach ungefähr 20 Minuten Gehzeit (vom Parkplatz aus) erreiche ich das Ende der Burg.

Die Araburg

Ich gehe entlang der Burgmauer weiter und komme über eine Stiege zum Eingang der Burg und zum Araburg-Stüberl.

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Der Haupteingang der Araburg mit dem Araburg-Stüberl

Gut zu wissen: Der Eintritt zum Bergfried (Aussichtswarte) beträgt 1 Euro für Erwachsene und 50 Cent für Kinder. Er ist im Araburg-Stüberl zu bezahlen, man erhält dann eine Eintrittskarte.

Die Araburg ist gut erhalten und es finden auch regelmäßig Veranstaltungen statt. Es gibt sogar die Möglichkeit, im Burgturm zu übernachten (eine Übernachtung kostet 8 Euro, es gibt keine Duschmöglichkeit).

Vom Bergfried aus habe ich eine wunderschöne Aussicht auf die Berge und die Umgebung. Auf jeder Seite gibt es eine Übersichtstafel, auf der die verschiedenen Berge eingezeichnet sind.

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Was für eine herrliche Aussicht

Zurück zum Gemeindeamt in Kaumberg

Der Rückweg beginnt am Eingang der Burg. Nach Besichtigung des Glockenturms gehe ich links neben dem Turm auf der breiten Forststraße geradeaus weiter und folge dem Schild Richtung „Via Sacra Wr. Wallfahrerweg, Araberg Viertelstunde“. Nach wenigen Metern erfahre ich, dass ich auf dem Josef Lux Weg bin.

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Der Rückweg beginnt hier

Nach ungefähr zehn Minuten Gehzeit erreiche ich eine große Kreuzung mit einigen Schildern. Ich biege rechts ab und folge dem Schild Richtung „Gerichtsberg, Hainfeld, Ramsau“ und der roten Markierung durch den Wald.

Bei der nächsten Weggabelung verlasse ich den breiten Schotterweg und gehe rechts auf dem schmalen Waldweg bergab weiter (rote Markierung).

Kurz darauf überquere ich einen Forstweg und gehe geradeaus weiter Richtung „Gerichtsberg ca. 45 Min.“ und „Kaumberg ca. 1,5 Std. rot, dann gelb“. Der schmale Waldweg führt leicht bergab durch den Wald. Schon bald kommt mein Weg mit einem anderen zusammen, ich gehe geradeaus weiter und folge der roten Markierung.

Bei einem Schranken gehe ich geradeaus weiter und verlasse den Wald. Auf der Straße (Triestingtalradweg Nr. 42) biege ich rechts ab und folge der gelben Markierung. Nach wenigen Minuten komme ich zu einem Bauernhof, an dessen Ende sich ein Schild Richtung „Kaumberg“ (geradeaus) befindet.

Nach dem Bauernhof verläuft der asphaltierte Radweg auf einer sehr weitläufigen Fläche, von der ich eine wunderschöne Aussicht auf die Landschaft und auf die Araburg habe.

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Hier fühlt man sich so richtig frei

Beim zweiten Bauernhof gehe ich ebenfalls geradeaus weiter (Schilder Richtung „Gerichtsberg, Kaumberg“), es geht nun leicht bergab.

Kurz darauf erreiche ich eine kleine Kapelle. Der asphaltierte Radweg geht links weiter, ich biege aber bei der Kapelle rechts ab und gehe auf dem Schotterweg bergab weiter.

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Bei der Kapelle geht es rechts hinunter weiter

Der Schotterweg bringt mich nach kurzer Zeit zu einer Straße (Triestingtalradweg Nr. 42) mit einem Rastplatz auf der linken Seite. Ich biege hier rechts ab, es geht zuerst leicht bergab und dann bergauf. Die Straße führt mich in den Wald hinein, bei einer Weggabelung gehe ich geradeaus weiter und bleibe auf dem Radweg.

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Trotz Asphaltweg ist die Gegend wunderschön

Nach einiger Zeit passiere ich das Ortschild von Kaumberg (Adresse: Sonnenhang 17). Ich gehe die Straße geradeaus weiter bis zu einer kleinen Kirche (Adresse: Markt 1). Bei der Kirche gehe ich rechts auf dem Gehsteig weiter und bin kurz darauf wieder beim Gemeindeamt.

Gut zu wissen: Von der Araburg bis zum Gemeindeamt bin ich knapp eine Stunde und 40 Minuten gegangen.

Fazit

Weil ich bei dieser Wanderung immer wieder eine fantastische Aussicht auf die wunderschöne Landschaft hatte, gehört sie zu meinen absoluten Favoriten. Durch die schöne Aussicht stört es gar nicht, dass man oft auf asphaltierten Wegen geht. Die Aussicht von der Araburg war ebenfalls sehr schön, daher kann ich dir diese abwechslungsreiche Wanderung auf jeden Fall empfehlen.

Karte und Höhenprofil

Fotogalerie

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Fotogalerie

Wie findest du diese Wanderung? Warst du schon einmal bei der Araburg? Wenn nicht, könntest du dir vorstellen, diese Wanderung zu machen? Ich freue mich immer über ein Kommentar von dir!

Jasmin

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8 Gedanken zu “Wanderung zur Araburg

  1. vielen Dank für die wundervollen Bilder. Sie machen mir richtig Lust wieder los zu maschieren. Mal sehen, wie weit die Araburg von mir zu Hause weg ist.
    lg claudia

  2. Hallo Jasmin!

    Ich bin heute *deine* Tour gegangen und es war herrlich. Der Retourweg durch den Wald mit unzähligen Herbstfarben hat mich zum Staunen gebracht. Danke, dass du diese Tour hier beschrieben hast!

    Herzlichen Dank!

    • Hi Martin!
      Danke für dein Kommentar! Freut mich, dass dir die Tour gefallen hat! Ich war beim Rückweg von der wunderschönen Landschaft rundherum total begeistert! 🙂
      Liebe Grüße & noch viele schöne Wandertouren!
      Jasmin

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