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Wanderung am Mariahilfberg in Gutenstein

Diese einfache Wanderung am Mariahilfberg in Gutenstein führt entlang des Kreuzweges zum Schneebergblick, zum Raimundsitz, zur Siebenväterkapelle, an drei Grotten vorbei und bietet immer wieder eine fantastische Aussicht auf den Schneeberg.

Für einen ersten Eindruck der Wanderung sieh‘ dir doch das Video an:

Zahlen & Fakten

  • einfache Wanderung
  • Stationen: Kirche Mariahilfberg – Kreuzweg – Schneebergblick – Raimundsitz – Siebenväterkapelle – Einsiedlerhöhle – Rosaliengrotte – Magdalenengrotte – Malersitz – Kirche Mariahilfberg
  • Gesamtdauer der Tour: ca. 2 Stunden und 30 Minuten (ohne Pause)
  • Distanz: 6,58 km
  • Höhenmeter: 140
  • Einkehrmöglichkeiten am Weg: Gasthaus Moser bei der Wallfahrtskirche

Ausgangspunkt

Mariahilfberg
2770 Gutenstein

Die Wanderung beginnt bei der Wallfahrtskirche Mariahilfberg

Wenn man in Gutenstein den Straßenschildern Richtung Mariahilfberg folgt, kommt man über mehrere Serpentinen direkt zu den kostenlosen Parkplätzen des Mariahilfbergs. Vom Parkplatz aus sind die Kirche und das angrenzende Kloster bereits zu sehen.

Links an der Kirche vorbei folgen wir den Schildern Richtung „Kreuzweg“, „Raimundsitz“, „Siebenväterkapelle“, „Hl. Grab und 14. Station“ und „Schneebergaussicht“ und gehen links einen schmalen Weg entlang. Bereits von der Kirche haben wir eine grandiose Aussicht auf den Schneeberg, der sich direkt vor uns befindet.

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Die Sicht auf den Schneeberg ist fantastisch

Nach wenigen Metern sind wir bereits im Wald, der Weg ist sehr angenehm und es geht nur ganz leicht bergauf. Ungefähr nach fünfzehn Minuten Gehzeit kommen wir zu einer Weggabelung mit einigen Schildern. Rechts oben auf dem Hügel befindet sich die Siebenväterkapelle. Wir gehen jedoch geradeaus weiter Richtung „Schneebergaussicht“, „Hl. Grab und 14. Station“ und gehen somit den Kreuzweg weiter.

Bald darauf kommen wir bei einer großen Felswand vorbei, in der sich in einer Holzkiste ein Tourenbuch versteckt und von hier sind es nur noch wenige Meter zum Schneebergblick.

Tipp: Wenn du beim Schneebergblick bist, kannst du links davor zum Felsvorsprung gehen. Von dort hast du eine fantastische Sicht auf den Schneeberg.

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Beim Schneebergblick

Vom Schneebergblick zum Raimundsitz

Nun gehen wir den Kreuzweg wieder zurück bis zur Weggabelung, bei der die Siebenväterkapelle angeschrieben war. Bei dieser Weggabelung nehmen wir den linken Weg bergauf Richtung „Raimundsitz“ und „Siebenväterkapelle“. Oben angekommen biegen wir links ab und gehen zuerst Richtung „Raimundsitz“. Auch vom Raimundsitz haben wir eine schöne Aussicht auf den Schneeberg.

Nächste Stationen: Siebenväterkapelle und Einsiedlergrotte

Vom Raimundsitz gehen wir dann wieder zurück zu den letzten Schildern und gehen geradeaus Richtung „Siebenväterkapelle“ und „Einsiedlergrotte“.

Von der Rastbank hinter der steinernen Kapelle haben wir die beste Aussicht dieser Wanderung auf den Schneeberg und zahlreiche andere Berge.

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Die Siebenväterkapelle

Vor der Siebenväterkapelle gibt es eine Übersichtstafel und wieder ein Schild. Wir nehmen den schmalen Waldweg bergab Richtung „Um den Residenzberg“. Auf der linken Seite unterhalb der Kapelle gibt es eine interessante Felsformation und einen kleinen Aussichtsplatz.

Der Weg führt uns an einer riesigen Felswand, einer Andachtsstätte zur Unbefleckten Empfängnis, vorbei. Beim nächsten Rastplatz haben wir eine schöne Aussicht auf den Unterberg, der dank seiner Pisten leicht zu erkennen ist.

Die nächste Station auf unserer Wanderung ist die Einsiedlergrotte. Der Waldweg geht geradeaus weiter, auf der rechten Seiten führen einige Stufen die Einsiedlergrotte hinauf.

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Die Einsiedlergrotte

Die Rosaliengrotte

Nach Besichtigung der Grotte gehen wir den schmalen Waldweg weiter geradeaus. Kurz darauf halten wir uns bei einer Weggabelung links. Auf der linken Seite gibt es wieder einen Rastblank mit Blick auf den Unterberg. Wir folgen dem Schild Richtung „Rosaliengrotte“ und gehen rechts den schmalen Weg hinunter. Beim nächsten Rastplatz gibt es eine Übersichtskarte, wo der Weg zur Gloriette und zur Rosaliengrotte eingezeichnet ist.

Bei einem weiteren Rastplatz haben wir eine schöne Sicht auf den Ort. Auf der rechten Seite führen einige Stahltreppen hinunter zur Rosaliengrotte.

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Die Rosaliengrotte

Zurück zur Kirche Mariahilfberg

Nachdem wir uns die Rosaliengrotte angesehen haben, gehen wir wieder hinauf zu dem zweiten Rastplatz und folgen dort dem Schild links Richtung „Wallfahrtskirche“. Nun geht es einen breiten Waldweg leicht bergauf. Knapp fünf Minuten später erreichen wir die Rückseite der Kirche.

Gut zu wissen: Für diesen Teil der Wanderung sind wir ungefähr eine Stunde und 40 Minuten gegangen.

Zweiter Teil der Wanderung – der Naturlehrpfad

Die Wanderung ist nun eigentlich vorbei, auf dem Weg zurück zum Parkplatz entdecken wir jedoch einige Schilder Richtung „Naturlehrpfad“ und „Magdalenengrotte“. Spontan beschließen wir, den Naturlehrpfad auch noch zu gehen und uns die Magdalenengrotte anzusehen.

Beim unteren Parkplatz beginnt der Naturlehrpfad. Wir nehmen hier den ganz rechten Weg Richtung „Naturlehrpfad“, „Klostertal“ und „Magdalenengrotte“. Der breite Waldweg verläuft leicht bergab.

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Hier nehmen wir den rechten Weg des Naturlehrpfades

Die Magdalenengrotte

Kurz darauf gehen wir bei einer Weggabelung geradeaus Richtung „Magdalenengrotte“ weiter. Hier befindet sich auch das „Frauenbrünnchen“.

Nach ungefähr 15 Minuten Gehzeit erreichen wir die Magdalenengrotte. Auf der rechten Seite der Grotte geht es über ein paar Stiegen weiter bergauf.

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Die Magdalenengrotte

Bei der nächsten Weggabelung biegen wir links ab Richtung „Mariahilfberg“, der Weg ist nun breiter und verläuft stetig leicht bergauf.

Der Malersitz mit seinen malerischen Aussichten

Kurz darauf erreichen wir die Wildwiese. Am Ende der Wiese gibt es links eine Abzweigung Richtung „Malersitz“, den wir uns auch noch ansehen wollen. Der Malersitz ist ein sehr schöner Rastplatz mit zwei Bänken und einer tollen Aussicht auf den Schneeberg sowie auf das Servitenkloster.

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Der Malersitz

Wieder zurück zum Parkplatz

Danach gehen wir wieder zurück zur Weggabelung bei der Wildwiese und gehen nun links weiter. Der Weg ist flach und fünf Minuten später sind wir wieder beim Parkplatz.

Gut zu wissen: Für den zweiten Teil der Wanderung, den Naturlehrpfad, sind wir ungefähr 40 Minuten gegangen.

Fazit

Kennzeichnend für diese Wanderung ist die herrliche Sicht auf den Schneeberg, die wir immer wieder hatten. Die Wanderung ist sehr abwechslungsreich und sehr gut beschildert. Am Ende der Wanderung kann man im Gasthaus Moser einkehren und auf der hinteren Terrasse die Aussicht auf den Schneeberg genießen.

Karte und Höhenprofil

Fotogalerie

Und wenn du noch mehr Fotos von dieser Wanderung sehen möchtest, dann klicke auf den Link:

Fotogalerie

Wie findest du diese Wanderung? Warst du schon einmal am Mariahilfberg? Wenn nicht, könntest du dir vorstellen, diese Wanderung zu machen? Ich freue mich immer über Feedback!

Jasmin

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