Einfache Wanderung über die Ruine Arnstein auf den Peilstein

Heute stelle ich dir eine Wanderung vor, die gleich mehrere Highlights bietet: Von Maria Raisenmarkt über die Ruine Arnstein zum Peilstein inklusive Gipfelkreuz und Aussichtswarte.

 

Zahlen & Fakten

  • einfache Wanderung
  • Gesamtdauer der Tour: ca. 3 Stunden (ohne Pausen)
  • Distanz: 9,4 km
  • Höhenmeter: 360
  • Einkehrmöglichkeiten am Weg: Peilsteinhaus, Gasthof Holzschlag (am Rückweg)

Ausgangspunkt

Kleiner Parkplatz in Maria Raisenmarkt in der Nähe der Kirche

Wir starten im kleinen Ort Maria Raisenmarkt

Heute begleiten mich meine Mutter und Sally, die Hündin meiner Cousine, beim Wandern. Wir starten auf dem kleinen Parkplatz in der Nähe der Kirche in Maria Raisenmarkt. Dort folgen wir dem Schild Richtung Peilstein und gehen links die asphaltierte Straße hinauf. Nach wenigen Minuten entdecken wir ein Schild mit Informationen über das Peilsteinhaus und kurze Zeit später das erste gelbe Schild Richtung Peilsteinhaus
(1 1/4 Std.)
. Dem Schild folgend, biegen wir links ab und wandern den Waldweg hinauf. Hier gibt es auch rot-weiß-rote Markierungen.

 

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Hier haben wir geparkt und sind links die Gasse hinauf gegangen

 

Die ersten Meter im Wald verlaufen recht steil, schon bald geht es aber nur noch leicht bergauf. Nach ungefähr 30 Minuten Gehzeit erreichen wir eine Kreuzung mit einigen Schildern. Wir folgen dem gelben Schild Richtung Ruine Arnstein (5 Min.) und biegen links ab. Auf diesem doch recht steilen Weg über unzählige Wurzeln folgen wir der rot-weiß-roten Markierung.

 

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Als sich der Wald ein wenig lichtet, haben wir eine schöne Aussicht auf die umliegende Natur

 

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Hier links abbiegen zur Ruine

 

Ungefähr 10 Minuten, nachdem wir links in den Wald hinein abgebogen sind, verlaufe ich mich fast. Meine Mutter ruft mich zum Glück gleich zurück, weil sie es sofort bemerkt und im Gegensatz zu mir die nächste Markierung entdeckt. Es gibt hier einen rot-weißen Pfeil nach rechts und danach wieder rot-weiß-rote Markierungen. Der Pfeil ist leicht zu übersehen. Wir folgen also dem Pfeil und biegen rechts ab.

 

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Hier nicht geradeaus weitergehen, sondern rechts dem Pfeil folgen

 

Einige Minuten später erreichen wir eine Felswand mit einer Höhle. Die Höhle ist nicht sehr tief, ist aber aufgrund ihrer Höhe und Breite doch sehr beeindruckend. Dahinter befindet sich die Ruine, von der man eine sehr schöne Aussicht haben soll.

Gut zu wissen: Wir haben für diese Strecke statt den 5 Minuten auf dem Schild knapp 20 Minuten gebraucht.

Angekommen bei der Ruine Arnstein

Rechts neben der Felswand gibt es eine Steinmauer. Wir gehen die Steinmauer entlang und dann weiter hinauf bis zur Ruine. Beim letzten Stück liegt schon sehr viel Laub und ich gehe die letzten Meter auf allen Vieren hinauf.

Von der Ruine Arnstein ist nicht mehr viel übrig, es ist eher eine Stein-Ansammlung mit einem Aussichtsplatz. Der Weg dorthin hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, denn von hier aus haben wir wirklich eine wunderschöne Aussicht auf die umliegenden Wälder und Täler.

 

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Die Aussicht ist wunderschön

 

Auf der rechten Seite ragt eine ca. 13 m hohe Felsformation, die Arnsteinnadel, aus dem Wald hervor. Die Natur ist immer wieder faszinierend.

 

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Die Arnsteinnadel

 

Von der Ruine zum Peilstein

Nach einer ausgiebigen Pause, bei der auch Sally ihr Wasser bekommen hat, gehen wir wieder zurück hinunter zur Höhle und folgen dort der rot-weiß-roten Markierung. Der Waldweg ist hier sehr angenehm zu gehen, da es nur leicht bergauf geht. Wir sind hier mitten im Wald und ich genieße die Ruhe. Wir kommen bei ein paar Wegkreuzungen vorbei und folgen immer der rot-weiß-roten Markierung.

Ungefähr 20 Minuten später überqueren wir eine asphaltierte Straße. Wir folgen dem gelben Schild Richtung Peilsteinhaus (30 Min.) und wandern geradeaus weiter bergauf durch den Wald. Bei einer Weggabelung entscheiden wir uns für den rechten Weg und entdecken kurz darauf die nächste rot-weiß-rote Markierung. Bald darauf erreichen wir das nächste gelbe Schild Richtung Peilsteinhaus (15 Min.). Hier kommt der Erlebnisweg mit unserem zusammen und es geht nur leicht bergauf. Die 15 Minuten kommen hin, denn 13 Minuten später erreichen wir das Peilsteinhaus.

Gut zu wissen: Von der Ruine bis zum Peilsteinhaus sind wir knapp eine Stunde gegangen.

Das Gipfelkreuz auf dem Peilstein

Ich muss schmunzeln, als mir auffällt, dass die rot-weiß-roten Markierugen uns zum „rot-weiß-roten“ Haus bringen – die Fensterläden des Peilsteinhauses sind nämlich rot-weiß-rot bemalt. Wie passend!

 

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Das Peilsteinhaus

 

Bevor wir beim Peilsteinhaus einkehren, müssen wir auf jeden Fall zum Gipfelkreuz. Rechts neben dem Peilsteinhaus führt uns ein gelbes Schild zum Gipfelkreuz (2 Min.).

Die Aussicht ist herrlich! Von hier aus sehen wir auch die Kirche von Hafnerberg, wo ich schon wandern war. Bei meiner Wanderung in Hafnerberg habe ich damals von der Wiese aus auf den Peilstein gesehen. Hier am Gipfelkreuz angekommen, begreife ich, dass wir jetzt genau auf dieser Felswand des Peilsteins stehen, die man sowohl vom Hafnerberg aus als auch von vielen anderen Stellen aus sieht. Es ist ein sehr schönes Gefühl zu wissen, dass ich den Peilstein damals von unten gesehen habe und heute oben stehe. Es tut wirklich gut, wenn man die Umgebung durch mehrere Wanderungen besser kennenlernt und örtliche Zusammenhänge erkennt.

 

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Das Gipfelkreuz am Peilstein mit herrlicher Aussicht

 

Aussichtswarte beim Peilsteinhaus

Direkt neben dem Peilsteinhaus gibt es auch eine 12 Meter hohe Aussichtswarte. Ich wundere mich über diese Höhenangabe, denn die höchste Leiter in der Steinwandklamm ist 15 Meter hoch, kommt mir aber nicht so hoch bzw. sogar höher vor als diese Aussichtswarte. Ich denke nicht weiter darüber nach und gehe die Aussichtswarte ohne jegliche Anzeichen von Höhenangst hinauf. Ob das daran liegt, dass ich bereits auf abenteuerlicheren Aussichtswarten war? Von der Aussichtswarte haben wir einen schönen Rundum-Blick auf viele Berge.

 

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Ausblick von der Aussichtswarte

 

Der Rückweg

Nach einer längeren Pause mit gutem Essen im Peilsteinhaus machen wir uns auf den Rückweg. Wir gehen anfangs den gleichen Weg, den wir gekommen sind, und folgen dem gelben Schild Richtung Holzschlag (30 Min.).

Bei den nächsten Schildern wandern wir nicht geradeaus weiter Richtung Maria Raisenmarkt über Ruine, sondern biegen links ab und folgen dem gelben Schild Richtung Holzschlag (15 Minuten). Wir hätten auch geradeaus weiter gehen können, aber dann wäre der Rückweg ident mit dem Hinweg gewesen und das versuche ich nach Möglichkeit zu vermeiden.

Wir folgen den rot-weiß-roten Markierungen und sehen nach einiger Zeit ein Schild Richtung Raisenmarkt. Nach ungefähr einer halben Stunde Gehzeit erreichen wir eine Alm und dahinter den Gasthof am Holzschlag.

Wir nehmen die asphaltierte Straße links vom Gasthof und entdecken kurz darauf die rot-weiß-rote Markierung. Wenige Minuten später sind wir im kleinen Ort Holzschlag angekommen. Hier gibt es an den Laternen rot-weiß-rote Markierungen, denen wir folgen.

Kurz darauf erreichen wir eine Hauseinfahrt. Rechts daneben führt uns ein Schild Richtung Maria Raisenmarkt sowie die rot-weiß-rote Markierung einen breiten und flachen Weg Richtung Wald. Am Waldeingang angekommen, deutet ein Schild Richtung Maria Raisenmarkt nach links. Wir folgen diesem Schild und biegen links in den schmalen Pfad hinein. Der kurze, schmale Pfad führt uns zu einem schönen, breiten Waldweg, der leicht bergab verläuft. Auch hier zeigen uns die rot-weiß-roten Markierungen den richtigen Weg.

Nach einiger Zeit befinden wir uns auf einem Schotterweg am Waldrand. Bei einer Weggabelung biegen wir rechts ab, da wir auf diesem steilen Weg die nächste rot-weiß-rote Markierung sehen. Zum Glück wird der Weg bald flacher und es geht nur noch leicht bergauf. Wir folgen weiterhin der rot-weiß-roten Markierung und biegen nach einiger Zeit links in den Wald hinein.

Ein paar Minuten später sehen wir wieder ein gelbes Schild Richtung Maria Raisenmarkt (10 Minuten) und gehen geradeaus weiter. Dies ist übrigens die Kreuzung, bei der wir am Hinweg links hinauf zur Ruine Arnstein abgebogen sind. Tatsächlich 10 Minuten später erreichen wir die Asphaltstraße und sind 5 Minuten später wieder beim Parkplatz.

Gut zu wissen: Für den Rückweg vom Peilsteinhaus haben wir ca. 1 Stunde und 20 Minuten gebraucht.

Fazit

Uns beiden hat diese Wanderung sehr gut gefallen, da sie gleich zwei Highlights bietet: Die Ruine Arnstein mit toller Aussicht und den Peilstein mit Gipfelkreuz, Aussichtswarte und Gasthaus. Es geht zwar öfter bergauf, aber nicht durchgehend. Zuerst freut man sich auf die Ruine, wo man eine gemütliche Pause einlegen kann und danach wandert man weiter zum Peilstein. Der Rückweg ist anders als der Hinweg. Diese abwechslungsreiche Wanderung kann ich begeistert weiterempfehlen.

Karte und Höhenprofil

Fotogalerie

Und hier gibt es noch mehr Fotos von dieser Wanderung:

Fotogalerie Ruine Arnstein und Peilstein

Wie findest du diese Wanderung? Warst du schon einmal bei der Ruine Arnstein oder auf dem Peilstein? Wenn nicht, könntest du dir vorstellen, diese Wanderung zu machen? Ich freue mich immer über Feedback!

Jasmin

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2 Gedanken zu “Einfache Wanderung über die Ruine Arnstein auf den Peilstein

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