Naturwesen im Helenental?

Eine Spurensuche

Letzte Woche habe ich einen Spaziergang der etwas anderen Art unternommen. Bei einem Outdoor-Vortrag erzählte uns Sabine Ruprecht von Naturwesen. Im Helenental sind Feen, Elfen, Wassermännlein und Musen zu finden.

Der Spaziergang beginnt beim Gasthaus Cholerakapelle

Im Helenental und in Baden gibt es viele Naturwesen. Sie sind positiv gestimmt, den Umgang mit den Menschen gewöhnt und haben oft auch Interesse daran, mit den Menschen in Kontakt zu treten.

Ausgangspunkt für unseren mystischen Spaziergang durch das Helenental in Baden ist der Parkplatz beim Gasthaus Cholerakapelle.  Wir gehen über die Brücke bei der Schwechat und dann rechts das „Wegerl im Helenental“ entlang.

Gut zu wissen: Wenn du nach der Brücke links weitergehst, kommst du schon bald zur Antonsgrotte. Die Antonsgrotte ist ein starker Kraftplatz.

Der Beethovenstein

Die erste Station des Outdoor-Vortrags ist der Beethovenstein. Sabine erzählt uns, dass wir uns hier an einem starken Kraftort befinden, an dem sich früher oft Komponisten oder Schriftsteller aufhielten, um sich inspirieren zu lassen.

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Der Beethovenstein mit dem markanten Baum

Musen sind besonders daran interessiert, Menschen zu inspirieren, die in irgendeiner Art und Weise etwas erschaffen und den Menschen näher bringen. Die Musen bzw. die Naturwesen sind generell daran interessiert, Gutes zu tun.

Wenn ein Architekt einen Auftrag erhält, an einem bestimmten Ort etwas zu bauen, dann könnte es sein, dass eine Muse ihn inspiriert und ihn beeinflusst, etwas besonders hervorzuheben oder einen Kraftort nicht zu verletzen. Die Naturwesen sind daran interessiert, die Zusammenarbeit zwischen den Menschen und der Natur zu verbessern.

Wir Menschen werden stark von unserem rationalen und dreidimensionalen Denken beeinflusst. Aus der Quantenphysik ist aber bekannt, dass Materie, Raum und Zeit mehr Inhalte haben, als wir wahrnehmen.

An Kraftorten ist es so, dass die Welten der Naturwesen einen Bezugspunkt zu unserer materiellen Welt haben. Deshalb können Naturwesen gerade an Kraftorten stärker fühlbar sein oder sich auch in der Materie, also in unserer sichtbaren Welt, äußern. Dies kann zum Beispiel in Form von Bäumen geschehen, die auf besondere Art und Weise wachsen. Gerade beim Beethovenstein fällt sofort der große, markante Baum an der Felskante auf.

Wenn Bäume besonders viele und starke Verästelungen haben, dann zeigt dies eine enorme Vitalkraft und somit einen Kraftort an. Das bedeutet, dass die Naturkraft hier besonders intensiv einströmt.

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Ein Kraftbaum

Geschwungene Bäume im Helenental

Feen verewigen sich oft in geschwungenen Bäumen, indem sie sich mit dem Baum verbinden und sein Wachstum lenken.

Gerade im Helenental sind viele Bäume umschlungen gewachsen. Dies sieht dann so aus, als würde sich ein Liebespaar küssen. Sabine erzählt uns, dass viele Geschichten und Sagen aus dem Helenental von der Liebe handeln. Meistens sind es Liebesgeschichten mit einem positiven Ausgang, was auf die gute energetische Qualität des Helenentals deutet.

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Im Helenental wachsen die Bäume, wie sie wollen

Ein besonderer Abschnitt

Das Wegerl im Helenental führt uns auch durch einen Abschnitt mit vielen umschlungen gewachsenen Bäumen und einer ganz besonderen Stimmung.

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Irgendwie eigenartig, oder?

Warum sollte man sich an Kraftorten aufhalten?

Wenn man Ideen oder Lösungen für ein Problem sucht oder wenn man sich gerade generell nicht so gut fühlt, kann man durch einen kraftvollen Ort wie das Helenental spazieren und den Ort bitten, einem zu helfen. Während des Spaziergangs sollte man aufmerksam durch den Wald gehen und die eigenen Gefühle beobachten.

Mit den Naturwesen können wir uns nur über die emotionale Ebene, über unsere Gefühle, verbinden und nicht über unseren Verstand. Die Naturwesen sind der Emotionalkörper der Erde.

Ein besonderes Gemälde im Gasthaus Cholerakapelle

Nach dem Outdoor-Vortrag gehe ich auf ein Getränk ins Gasthaus Cholerakapelle und entdecke dort ein interessantes Gemälde. Man sieht Beethoven und einige Musen, die ihn inspiriert haben.

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Im Gasthaus Cholerakapelle entdeckt

Meine Meinung

Ich bin eigentlich sehr verstandesorientiert und skeptisch, was Mystisches angeht. In den letzten Jahren hat sich mein Horizont erweitert und nun kann ich mir das eine oder andere nicht Sichtbare oder nicht Belegbare (wie z.B. dass wir wiedergeboren werden) vorstellen. Zumindest schließe ich einiges nicht mehr vollständig aus.

Daher war es für mich umso interessanter, die Theorien (?) von Naturwesen im Helental zu hören. Die geschwungenen Bäume sind mir früher schon aufgefallen. Ich scherzte immer, dass das Pärchen oder Dreiecksbeziehungen wären.

Der Outdoor-Vortrag von Sabine war sehr informativ und sehr interessant. Es schadet sicher nicht, wenn man sich mit der Vergangenheit (geschichtlich und auch durch Sagen) seines Wohnortes auseinandersetzt. Und wer von euch weiß etwas über die Helene, nach der das Helenental benannt ist? : )

Mehr über Sabine Ruprecht und ihre Tätigkeiten erfährst du hier.

Wandern im Helenental

Wie wäre es mit einer Wanderung durch das Helenental? Hier kommst du zur Beschreibung der Wanderung zur Augustinerhütte:

Einfache Wanderung zur Augustinerhütte im Helenental

Und jetzt bist du dran! Wie findest du diesen Artikel? Hast du dich mit Naturwesen schon einmal beschäftigt? Sind dir komisch gewachsene Bäume schon öfters aufgefallen? Oder ist das für dich alles Blödsinn? Hinterlasse ein Kommentar, ich freue mich auf dein Feedback!

Jasmin

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14 Gedanken zu “Naturwesen im Helenental?

  1. Das Natur auf uns eine Wirkung hat und manche (Kraft)Plätze uns dann noch besonders beeindrucken, steht natürlich außer Frage.
    Dennoch sind Naturgeister etwas, woran man glauben kann, oder eben auch nicht, so wie man an Religionen oder ähnliches glaubt.
    Ich bin sehr gerne in der Natur und ich mag Geschichten von Naturwesen, oder Mythen die natürliche Vorgänge thematisieren.
    ABER – Ich glaube nicht das diese Dinge als real existierende Wesen außerhalb meiner eigenen Vorstellungskraft existieren und beispielsweise für den Wuchs eines Baumes verantwortlich sind.
    Das schließt für mich die Kommunikation mit Naturgeistern, Göttern etc. nicht aus, bedeutet aber, dass ich mich dabei letztendlich mit meinen eigenen Gedanken und Gefühlen beschäftige, selbst wenn ich dafür diese Wesen als außerhalb von mir selbst annehme.
    Der hinterlistige Zwerg, der mir beim Laufen eine Wurzel vor die Beine pflanzt, sitzt also nicht irgendwo im Wald, sondern in mir selbst. 🙂

    • Hallo Manfred,
      Ich finde deinen Beitrag auch interessant. Was sagst du zu meiner Erfahrung?
      Ist schon ein Weilchen her, aber unvergesslich.
      Ich war auf der hawaiianischen Insel Maui in einem Ort namens Makawao. Neben einem Geschäft, in dem ich mir gerade schöne, bemalte Steine gekauft hatte, wuchs ein wundervoller, großer Baum, um den herum eine Bank gebaut worden war.
      Als ich mich mit meinen schönen Dingen auf die Bank setzte, grüßte mich ein alter Mann, der ebenfalls dort saß und lächelte mich – schon fast zahnlos an. Ich nahm meine neu erworbenen Steine, die in Papier eingepackt waren, aus meiner Tasche, um sie noch einmal zu betrachten.
      Da kam ein heftiger Windstoß und wirbelte mir die verpackten Steine aus den Händen. Zwei der Päckchen waren gleich zu finden, beim dritten (ich hatte schon begonnen gehabt, es zu öffnen) sah ich nur das Papier…
      Da der Stein schwerer ist als das Papier, dachte ich, müsste er ja leichter zu finden sein. Doch er war nirgends zu sehen.
      Da begann der alte Mann plötzlich hellauf zu lachen… es schüttelte ihn förmlich… Und dann deutete er in den Baum hinauf und meinte: „Menehunes!“
      Ich wusste, dass die Menehunes – auch als „kleines Volk“ bezeichnet – sozusagen „Naturwesen“ der Hawaiianer sind.
      Auf jeden Fall blickte ich den lachenden Mann verdutzt an.
      Im nächsten Augenblick fiel von oben der Stein runter – direkt in meine Hand. Ja, es war so und ich war weder betrunken noch sonstwie berauscht.
      Ich spüre die Naturwesen auch bei uns in Österreich. Einmal wurde ich von Zwergen eingeladen, in ihrem Bereich zu sitzen (etwas abseits des Weges, mehrere Felsen, moosüberwachsen…). Das war so schön und berührte mein Herz tief.
      Tja, ich habe also konkrete Erfahrungen, aber selbst das ist natürlich kein Beweis, und ich strebe das auch nicht an. Denn jeder glaubt, war er oder sie glaubt. Wir sind ja frei.
      Aber ich halte auch nicht hinterm Berg mit dem, was ich erfahre und erlebe.
      Schöne Grüße!
      Verena

      • Hallo Verena!
        Danke für deine Geschichte. Ich glaube es dir, obwohl ich es wahrscheinlich noch mehr (oder auch nicht?) glauben würde, wenn ich es selbst erlebt hätte. Der Stein hat ja ein Gewicht, also eigentlich könnte es gar nicht sein, dass er nach oben „gefallen“ ist und dann von oben runterkam. Ich glaube schon, dass es vieles gibt, das wir nicht sehen. Ich für meinen Teil freue mich einfach immer wieder, wenn ich besonders gewachsene und sich umschlingende Bäume sehe!
        Liebe Grüße,
        Jasmin

  2. Gratulation zu diese Artikel, obwohl Du eine Realistin bist und nicht wirklich an *Naturwesen* glaubst.
    Ich denke, dass diese *Wanderung einer anderen Art* einige zum Nachdenken anregen werden! Weiter so!!!
    Bussal Angy

    • Wow, dein erster Kommentar auf meiner Seite! <3 Danke, Mutti! 🙂 Der Spaziergang war ja sehr interessant! In der Schule fand ich Geschichte total fad (lag wahrscheinlich an den Lehrern), aber die Sagen, die Sabine uns erzählt hat, waren doch ziemlich interessant!

  3. Auch ich bin ein realistischer Verstandsmensch. Obwohl es bei uns in der Schweiz auch Kraftorte gibt, bin ich zu diesen bisher nicht gewandert. Dein Artikel hat mich neugierig gemacht, in diese neue Welt einzutauchen und auch mal mit anderen Augen zu wandern. Ich stelle es mir schön vor, Geschichten von Sagenwesen, Geistern und Fabeltieren inmitten der Natur zu lauschen und zu begegnen. Danke für diese Inspiration, den „hinterlistigen Zwerg“ in mir auszutricksen.

    Merci, beste Grüsse, Jana

    • Hallo Jana!
      Danke für dein Kommentar! Ich finde deine Bilder sehr schön, ich glaube, ich sollte auch mal in der Schweiz wandern! Es freut mich, dass du die Natur jetzt vielleicht mit etwas anderen Augen sehen wirst … sag‘ mir Bescheid, wenn du bei euch auch so eigenartig gewachsene Bäume entdeckst! 🙂
      Liebe Grüße,
      Jasmin

  4. Wow, ich finde dies ist der schönste Beitrag auf deiner Seite.
    Allein die Bilder sind sooo schön und kraftvoll. Wie das Grün leuchtet, das ist sooo wundervoll 😀 Du hast wirklich traumhaft die Atmosphäre eingefangen. Ich glaube da muss ich auch unbedingt hin.
    Ich liebe Kraftorte.

    An Naturwesen glaube ich jedoch nicht. Dafür an andere Sachen :D.

    Liebe Grüße, Anja

  5. Wow! Jasmin, was für ein toller Artikel!
    Ich bin mir sicher dass es viele Kraftorte gibt und auch, das es Naturgeister gibt. Ich kann an Kraftorten immer diese wirklich kraftvolle und schöne Energie fühlen. In München war ich auch schon an einigen nicht so bekannten Kraftorten. Auch war ich in Glastonbury, Stonehenge und bei den Pyramiden. An diesen sehr bekannten Orten ist die Energie unglaublich hoch.

    Mal schauen, ob ich es mal in deine Richtung schaffe 🙂

    Alles Liebe
    Marcia

    • Hi Marcia!
      Danke für dein Kommentar und danke für dein Kompliment! 🙂
      Ja, ich hab‘ mal irgendwo gelesen, dass du bei den Pyramiden und bei Stonehenge warst. Ich war auch mal bei den Pyramiden, aber ich war irgendwie so mit Schauen und Fotos machen beschäftigt, dass ich da nicht wirklich was gespürt hab. Da war ich aber auch noch jünger und vielleicht noch weniger offen für so etwas wie jetzt!

      Nach all euren Kommentaren frage ich mich, ob der Gaisstein nicht vielleicht auch ein Kraftort ist. Das war eigentlich ein „ganz normaler“ Berggipfel, aber irgendwie hatte ich da so ein intensives Glücksgefühl bzw. war ich irgendwie so bewegt, als ich oben ankam. Der Gipfel ist ziemlich schmal, nicht weitläufig und überhaupt nicht „touristisch“, es gibt keine Hütte und nichts … wahrscheinlich war das dann doch auch ein Kraftort!

      Falls du mal nach Österreich kommst, musst du mir unbedingt Bescheid geben – würd‘ mich freuen, wenn wir uns mal persönlich unterhalten! 🙂

      Liebe Grüße,
      Jasmin

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