Hoher Lindkogel (834 m) – Eisernes Tor und Sina-Warte

Der Hohe Lindkogel, auch bekannt als Eisernes Tor, ist ein 834 Meter hoher beliebter Ausflugsberg im südlichen Wienerwald und liegt westlich von Baden bei Wien. Aufgrund seiner Nähe zu Wien und weil es mehrere Aufstiegsmöglichkeiten gibt, wird der Hohe Lindkogel das ganze Jahr über gerne und oft bestiegen. Diese Rundwanderung führt von Gainfarn über die Vöslauer Hütte und dem Jubiläumskreuz zum Schutzhaus Eisernes Tor und zur Sina-Warte. Über die Ruine Merkenstein geht es zurück zum Startpunkt der Wanderung.

Wandervideo

 

Zahlen & Fakten

  • Mittlere Wanderung
  • Stationen: Parkplatz – Vöslauer Hütte – Jubiläumskreuz – Karlsruhe – Schutzhaus Eisernes Tor – Sinawarte – Ruine Merkenstein – Schloss Merkenstein – Parkplatz
  • Gesamtdauer der Tour: ca. 3 Stunden und 25 Minuten (ohne Pause)
  • Distanz: 13,5 km
  • Höhenmeter: 580
  • Einkehrmöglichkeiten am Weg: Vöslauer Hütte, Schutzhaus Eisernes Tor, Jausenstation Am Haidlhof nach der Wanderung

Warum mittlere Wanderung?

Einerseits aufgrund der Distanz und der Höhenmeter. Steilere Passagen finden sich beim finalen Anstieg zur Vöslauer Hütte und bei den letzten Höhenmetern zwischen Karlsruhe und Eisernes Tor. Am Rückweg geht es teilweise auch ordentlich bergab. Trittsicherheit und Wanderstöcke sind auf jeden Fall empfehlenswert! Bis auf diese Stellen ist die Wanderung einfach.

Ausgangspunkt

Parkplatz ca. 400 Meter nach
Haidlhof 345
2540 Bad Vöslau

Gut zu wissen: Dies ist die Adresse des Gasthofes Haidlhof. Der Parkplatz befindet sich auf der Landstraße, wenn man nach Bad Vöslau / Gainfarn Richtung Schwarzensee fährt, ca. 400 Meter nach dem Gasthof Haidlhof.

Vom Haidlhof zur Vöslauer Hütte

Die Wanderung beginnt nach dem Schranken auf der Allee, an deren Eingang sich eine Übersichtskarte des Beethoven Wanderweges befindet.

Der Weg geradeaus (vom Parkplatz aus gesehen) führt direkt zur Ruine Merkenstein, hier werde ich die letzten Meter meiner heutigen Wanderung zurücklegen.

Hoher Lindkogel Eisernes Tor
Rechts beim Schranken beginne ich meine heutige Wanderung

Am Beginn der mit „E3“ markierten Allee wird man über die Öffnungszeiten der Vöslauer Hütte informiert. Nach wenigen Minuten biege ich bei der ersten Weggabelung rechts ab Richtung „Sonnenweg, Bad Vöslau“ und „3a“. Ich folge der rot-weiß-roten Markierung und biege kurz darauf links ab Richtung „Sonnenweg“, „Radfahren verboten“ und weiß-grüner Markierung, um dann nach ca. 10 Metern geradeaus und nicht rechts Richtung „Sonnenweg (grün)“ weiterzugehen.

Nun geht es geradeaus bergauf durch den Wald, der Weg ist blau markiert. Bei der nächsten Weggabelung erkenne ich rechts durch die Bäume einen großen Steinbruch, den man im Sommer durch das viele Grün wahrscheinlich eher nicht sehen wird. Die Weggabelung ist unbeschildert, aber auf dem Boden entdecke ich einen kleinen Stein mit einem roten 2er auf dem Weg geradeaus, den ich nehme.

Der Steinbruch

Die ersten Meter verlaufen bergauf, aber schon bald geht es ordentlich bergab und auf der rechten Seite ist der Steinbruch zu sehen. Durch das Laub ist es ein bisschen rutschig. Nach dem steilsten Stück entdecke ich auf einem Felsen die nächste blaue Markierung.

Kurz darauf erreiche ich eine Weggabelung, bei der die Vöslauer Hütte angeschrieben ist. Ich nehme den linken, blau-gelb markierten Weg leicht bergauf Richtung Vöslauer Hütte.

Nach wenigen Metern entdecke ich eine alte rote und auch wieder die blau-gelbe Markierung. Sie begleiten mich bis zur nächsten Weggabelung, die ich nach knapp zehn Minuten erreiche. Ich nehme den rechten der beiden Wege geradeaus und folge dem Wegweiser „Zur Vöslauer Hütte“ sowie der roten und blau-gelben Markierung.

Bei einer weiteren Weggabelung kurz danach gehe ich geradeaus entlang der roten Markierung weiter. Von hier aus sehe ich bereits das große Schild „Zur Vöslauer Hütte“ in einigen Metern Entfernung bei einer Weggabelung. Hier geht es entsprechend dem Schild rechts auf dem schmalen Weg weiter. Über zahlreiche Wurzeln geht es ordentlich bergauf, der Weg ist rot markiert. Bei einer Wegteilung nehme ich den rechten Weg, beide führen aber nach wenigen Metern wieder zusammen. Kurz darauf nehme ich bei einer Weggabelung den linken Weg, weil der andere geradeaus wesentlich steiler wirkt.

Beide Wege führen zur Vöslauer Hütte, wobei der linke wesentlich angenehmer ist. Geradeaus gibt es einen großen Felsen und wenn man diesen erreicht hat, ist man auch schon bei der Vöslauer Hütte, die sich nur wenige Meter neben dem Felsen befindet.

Die Vöslauer Hütte versteckt sich hinter dem großen Felsen

Gut zu wissen: Vom Parkplatz bis zur Vöslauer Hütte bin ich ca. 40 Minuten gegangen.

Von der Vöslauer Hütte zum Jubiläumskreuz

Die Vöslauer Hütte liegt genau auf 500 Meter mitten im Wald. Es gibt zahlreiche beschilderte Wege und zwei große Terrassen, allerdings ohne Aussicht. Erst als ich rechts ans Ende der Terrasse gehe und mich auf die kleine Steinmauer stelle, erkenne ich den Schneeberg auf der linken Seite.

Die Vöslauer Hütte mitten im Wald auf 500 m

Dass es bei der Vöslauer Hütte keine Aussicht gibt, macht überhaupt nichts, denn der wunderschöne Aussichtsplatz beim Jubiläumskreuz ist nur einen Steinwurf entfernt.

Ich nehme den Weg gegenüber der Vöslauer Hütte Richtung „Eisernes Tor 2h“ und „Jubiläumskreuz 120 Meter“. Der Weg ist blau-gelb markiert und verläuft leicht bergab. Kurz darauf stehe ich vor einer weiteren Weggabelung. Links gibt es einen blau-gelb markierten Weg und rechts einen mit einem Holzkreuz Richtung „Jubiläumskreuz“, daher nehme ich den rechten Weg.

Der schmale Pfad geradeaus führt zum Jubiläumskreuz, man kann aber auch links daneben den blau-gelb markierten Weg nehmen

Gut zu wissen: Einfacher, weil eindeutiger, ist der linke, blau-gelb markierte Weg.

Nachdem ich mich für den rechten Weg entschieden habe, gibt es nun noch eine Weggabelung. Links kommt man zum blau-gelb markierten Weg. Ich nehme den schmalen Pfad geradeaus leicht bergauf. Einziger Anhaltspunkt sind hier eventuell die großen gelben Punkte an den Bäumen. Der linke, blau-gelb markierte Weg wäre wahrscheinlich doch besser gewesen. Nach wenigen Metern erkenne ich links oben bereits einen Stein und das Jubiläumskreuz.

Wunderschöner Aussichtsplatz: Das Jubiläumskreuz

Gut zu wissen: Von der Vöslauer Hütte bis zum Jubiläumskreuz bin ich knapp fünf Minuten gegangen.

Wunderschöne Aussicht beim Jubiläumskreuz

Die Aussicht beim Jubiläumskreuz ist fantastisch! Der Schneeberg ist wie immer leicht zu erkennen, aber man sieht auch unzählige Berge und Hügel rund um den markanten Zweitausender. Nach einiger Zeit erkenne ich auch die Aussichtswarte vom Guglzipf ganz klein und unscheinbar vor dem mächtigen Schneeberg. Ich bin überrascht, weil man den Schneeberg vom Guglzipf aus gar nicht sieht. Dieser wird wahrscheinlich durch die Berge davor verdeckt.

Auf dem kleinen Hügel links steht die Aussichtswarte vom Guglzipf

Vom Jubiläumskreuz zum Eisernen Tor

Ich nehme nicht den Weg, den ich raufgegangen bin, sondern den Weg gegenüber vom Jubiläumskreuz zwischen den beiden Rastbänken hinunter. Auf dem unmarkierten Weg geht es über einige Wurzeln zügig bergab und ich erreiche eine Weggabelung mit einem Schild „Jubiläumskreuz“. Der Weg links führt zur Vöslauer Hütte, er ist mit „2“ markiert. Dies ist der blau-gelb markierte Weg, den ich gesehen habe, als ich von der Vöslauer Hütte weitergegangen bin.

Geradeaus führt ein Pfad wenige Meter zu einem Aussichtsplatz. Die Aussicht ist sehr ähnlich wie vom Jubiläumskreuz. Rechts am Ende des kleinen Platzes ist es nicht ungefährlich, denn es ist steinig und geht steil bergab.

Nach diesem kurzen Abstecher gehe ich die wenigen Meter zurück zur Kreuzung, bei der ich geradeaus vom Jubiläumskreuz gekommen bin. Da es rechts Richtung Vöslauer Hütte zurück geht, wandere ich nun links den breiten Waldweg bergab weiter.

Nach wenigen Metern entdecke ich eine alte gelbe Markierung und kurz darauf eine blau-gelbe. Bei der Weggabelung nehme ich den linken Weg und folge der blau-gelben Markierung.

Kurz darauf erreiche ich eine beschilderte Kreuzung. Links kommt man nach Großau, die Vöslauer Hütte sowie Gainfarn sind angeschrieben in die Richtung, aus der ich gekommen bin. Ich gehe geradeaus weiter und folge einer alten gelben Markierung.

Schon bald wird der Weg steiniger, es geht ordentlich bergauf und der Weg sieht kurzzeitig mehr aus wie ein Graben. Nun geht es einfach geradeaus hinauf durch den Wald, der Weg ist alle paar Meter gelb markiert.

Herbstwald

Bei einer Weggabelung gäbe es rechts einen Weg hinauf. Ich nehme jedoch den linken und bleibe auf meinem Weg, weil ich in einigen Metern Entfernung Schilder sehe. Kurz darauf erreiche ich die beschilderte Kreuzung. Ich biege links ab und folge dem alten Schild Richtung „Eisernes Tor“ und der gelben Markierung. Der Wanderweg „3“ verläuft hier ebenfalls.

Ein Schild des Raiffeisen-Trails erklärt, warum ich an den Bäumen neben der gelben Markierung nun auch öfter das Raiffeisenlogo entdecke. Ein anderes Schild verrät, dass ich mich in der Kernzone Hoher Lindkogel bewege und auch der „3er“-Weg ist schon bald wieder markiert. Über einige Steine und Wurzeln geht es stetig bergauf, der Weg ist gut gelb markiert.

Kurz nach der Rastbank „Hasenbankerl“ erreiche ich eine Weggabelung, bei der man rechts nach Sooß kommt. Ich gehe geradeaus bergab weiter, folge dem „3er“-Schild und entdecke nach wenigen Metern wieder die gelbe Markierung.

Der gelben Markierung folgend erreiche ich schon bald ein kurzes, freieres Stück, von dem ich sehr gut zum Schutzhaus Eisernes Tor und zur Sina-Warte sehen kann. Mein heutiges Ziel befindet sich also auf dem Berg geradeaus auf der linken Seite.

Bei einer beschilderten Weggabelung gehe ich geradeaus weiter Richtung „Eisernes Tor (blau)“. Der „3er“-Weg, die Alpentour Mountainbike, und rot-weiß-rot 42 verlaufen hier ebenfalls. Nach wenigen Metern entdecke ich auch eine alte blaue Markierung.

Der angenehme Waldweg führt nur leicht bergauf und ist rot-weiß-rot und blau markiert. Bei einer Weggabelung gibt es zwei Wege geradeaus, ich nehme den rechten, da er blau markiert ist.

Anfangs geht es leicht bergab weiter, schon bald wird der Weg steiniger und verläuft bergauf. Ich folge weiterhin der blauen Markierung. Bei der nächsten Weggabelung gehe ich geradeaus auf dem steinigen Weg bergauf weiter und folge dem Schild Richtung „Eisernes Tor (blau)“.

Die blaue Markierung bringt mich weiter hinauf und führt mich zu einer beschilderten Kreuzung. Hier entscheidet sich, ob man über den Brenner-Steig oder über die Karlsruhe zum Eisernen Tor wandert. Geradeaus (rot 404) kommt man zum Brennersteig. Ich biege aber rechts ab und folge dem Schild Richtung „Karlsruhe, Eisernes Tor (blau)“. Der Wanderweg „3a“ und die Wolfsgeist-Mountainbikestrecke verlaufen hier ebenfalls. Der Weg ist noch immer gut blau markiert.

Überraschende Aussicht von der Karlsruhe

Fünf Minuten später erreiche ich die Karlsruhe und freue mich über die fantastische Aussicht auf Wien.

Die Karlsruhe: Rastplatz mit Aussicht

Über die Karlsruhe zum Eisernen Tor

Ich folge dem Schild Richtung „Eisernes Tor (blau, gelb)“ und gehe den steinigen Weg links bergauf weiter. Er ist blau und gelb markiert. Der Weg geht ordentlich bergauf, nach einer Rechtskurve folgt eine Linkskurve, bei der ich einen kurzen Abstecher zu einem Hochstand mit fantastischer Aussicht mache. Von der Rastbank genieße ich die Aussicht auf viele Hügel, Berge, auf Wien und einige Ortschaften.

Eine noch bessere Aussicht kurz darauf beim Hochstand

Weiter geht es ordentlich bergauf. Bei einer Weggabelung bleibe ich auf meinem Weg, der hier eine Rechtskurve macht und entdecke nach wenigen Metern gelbe und blaue Markierungen sowie ein Schild „Allander 10 Wanderweg“.

Der Weg wird flacher. Bei einer weiteren Weggabelung nehme ich den rechten Weg. Laut komoot befinde ich mich auf dem „Steinigen Weg“, obwohl er gar nicht steinig ist. Bis auf die fehlenden Markierungen ist er aber sehr angenehm zu gehen, da es nur noch leicht bergauf geht. Im Sommer ist es hier sicher traumhaft mit den unzähligen Blättern.

Geschafft – Am Hohen Lindkogel auf 834 m

Kurz darauf erreiche ich das Eiserne Tor, eigentlich den Gipfel des Hohen Lindkogels, auf 834 Meter. Mein Weg durch den Wald ist die Lindkogel-Mountainbikestrecke, daher komme ich diesmal nicht durch den eisernen Torbogen durch.

Die Aussicht von der 14 Meter hohen steinernen Sina-Warte ist in alle Richtungen sehr schön und weitläufig.

Die Aussicht von der Sina-Warte beim Schutzhaus Eisernes Tor

Gut zu wissen: Von der Vöslauer Hütte bis zum Eisernen Tor bin ich ca. eine Stunde und 35 Minuten gegangen.

Rückweg über die Ruine Merkenstein

Vor der Schutzhütte gibt es einige Schilder. Ich gehe geradeaus Richtung „Burgruine Merkenstein 4,0 km (rot)“ und nehme den Weg mit dem eisernen Torbogen. Rechts gibt es auch eine Übersichtskarte des Beethoven Wanderweges.

Der Rückweg beginnt durch den eisernen Torbogen

Noch vor dem Torbogen entdecke ich eine rote (448), gelbe und blaue Markierung. Der schmale und steinige Pfad führt mich in den Wald hinein zu einer Weggabelung. Links kommt man zur Karlsruhe (blau) und rechts zum Brennersteig (blau) und nach Merkenstein (rot). Ich nehme den rechten Weg bergab, der Wanderweg „3a“ verläuft ebenfalls hier.

Nach wenigen Metern erreiche ich eine weitere beschilderte Weggabelung. Links wäre der Brennersteig und rechts Merkenstein (rot).

Hier geht’s rechts Richtung Merkenstein weiter und man lässt so den Brennersteig aus

Ich nehme erneut den rechten Weg und entdecke schon bald die rote Markierung. Auf dem steinigen Weg kommt man zügig hinunter. Wanderstöcke sind hier auf jeden Fall empfehlenswert.

Über einige Wurzeln und Steine wandere ich geradeaus durch den Wald, der Weg ist sehr gut markiert.

Kurz darauf erreiche ich eine Weggabelung mit einem Forstweg, bei der ich geradeaus Richtung „E3“ den Schotterweg bergab weitergehe. Nach einer Linkskurve entdecke ich wieder die rote Markierung. Der breite Schotterweg verläuft angenehm leicht bergab, er ist gut rot und rot-weiß-rot markiert und auch „E3“– und „3a“-Schilder begegnen mir auf dem Weg.

Nach einiger Zeit führt der Weg durch einen roten Schranken und macht anschließend eine Linkskurve. Von hier aus sind es nur noch wenige Meter zur Ruine Merkenstein.

Rechts sieht man eine Mauer, auf dem Grundstück dahinter befindet sich das Schloss Merkenstein. Man kann hier entweder entlang der Mauer und der roten Markierung hinuntergehen, oder man bleibt auf dem breiten Schotterweg, der einfacher zu gehen ist.

Ich bleibe auf dem Schotterweg und erreiche nach wenigen Metern eine Weggabelung. Links bergauf sind „E3“ und „3a“ angeschrieben. Geradeaus kommt man zum Eingang der Ruine Merkenstein. Nimmt man den linken Weg, gelangt man zum oberen Teil der Ruine.

Ich nehme den linken Weg bergauf und komme an einem kleinen Platz vorbei. Der Waldweg verläuft geradeaus bergab, ich biege nach wenigen Metern rechts ab Richtung Ruine.

Nimmt man den linken Weg, so muss man nach den ersten Metern bergauf rechts abbiegen, um zum oberen Teil der Ruine zu gelangen

Die Ruine Merkenstein

Gut zu wissen: Gehst du rechts vom Felsen hinunter, kommst du zur Ruine. Links führt ein Weg auf den Felsen hinauf und man sieht einige Mauern der Ruine.

Hinweis: Leider ist das Betreten der Ruine Merkenstein verboten. Wenn man diesen Weg nimmt, entdeckt man das alte „Zutritt verboten“-Schild erst, wenn man bereits bei den Ruinenmauern steht.

Wenn man sich die Kraxelei sparen will, bleibt man einfach auf dem Schotterweg, der bald eine Rechtskurve macht. Vom Schotterweg aus gibt es zwei flache und kurze Wege zum Eingang der Ruine Merkenstein. Am Torbogen befindet sich jedoch leider ebenfalls ein „Betreten verboten“-Schild. Auf einem Schild erfährt man einige Informationen zur Geschichte der Ruine Merkenstein.

Die Ruine Merkenstein ist eine sehr schöne Ruine mit hohen Mauern. Auch wenn sie nicht riesig ist, gibt es einiges zu erkunden. Ich finde, die Ruine hat eine ganz eigene Stimmung, wie verzaubert irgendwie.

Im Herbst herrscht hier eine ganz besondere Stimmung

Zurück zum Parkplatz

Nach dem (unerlaubten) Aufenthalt bei der Ruine nehme ich den linken Weg und erreiche nach wenigen Metern den Forstweg, bei dem ich links bergab weitergehe. Kurz darauf stehe ich vor dem Eingangstor des Schlosses Merkenstein.

Seit 2000 ist das Schloss Merkenstein in Privatbesitz und wieder bewohnt (Quelle: Wikipedia)

Nun geht es auf dem flachen Forstweg weiter. Auf der linken Seite sehe ich nun sehr schön durch die Bäume, wie groß die Ruine eigentlich ist. Nach einer sehr alten rot-weiß-roten Markierung entdecke ich auf der rechten Seite eine sehr schöne große Felsformation. Links gäbe es einen Weg zur Ruine.

Der Forstweg führt durch eine Steinmauer, an der sich rote, blaue und gelbe Markierungen befinden.

Nun ist es nicht mehr weit zum Parkplatz

Nach wenigen Minuten auf dem breiten Weg bergab erreiche ich eine Weggabelung, bei der ich auf dem Weg bleibe und links Richtung „Haidlhof, Bäurensäule (gelb)“ und „Manhartstal (blau)“ weitergehe. E3 und 3a verlaufen hier ebenfalls.

Nach ca. 5 Minuten habe ich den Wald hinter mir gelassen und entdecke die Straße und nach weiteren 5 Minuten habe ich den Parkplatz erreicht.

Noch rechtzeitig vor Sonnenuntergang geschafft!

Zeitangaben (ohne Pausen)

  • Parkplatz – Vöslauer Hütte: 40 Minuten
  • Vöslauer Hütte – Eisernes Tor: 95 Minuten
  • Eisernes Tor – Parpklatz: 70 Minuten
  • Gesamtgehzeit: 3 Stunden und 25 Minuten

Fazit

Eine sehr schöne längere Wanderung. Die abwechslungsreichen Wege und die fantastischen Aussichten vom Jubiläumskreuz und von der Karlsruhe aus haben mich positiv überrascht. Durch die verschiedenen „Stationen“, also Vöslauer Hütte, Jubiläumskreuz, Karlsruhe, Schutzhaus Eisernes Tor und Sina-Warte sowie am Rückweg die Ruine Merkenstein ist es eine sehr abwechslungsreiche Wandertour, bei der einem niemals langweilig wird und die Zeit wie im Flug vergeht! Da es teilweise durch das Laub und die kleinen Steine rutschig sein kann, sind Wanderstöcke auf jeden Fall empfehlenswert!

Karte und Höhenprofil

Fotogalerie

Hier gibt es noch mehr Fotos von dieser Wanderung:

Fotogalerie Hoher Lindkogel

Wie findest du diese Wanderung? Bist du diese Variante zum Eisernen Tor schon einmal gegangen? Wenn nicht, könntest du dir vorstellen, diese Wandertour zu machen? Ich freue mich über dein Kommentar!

Jasmin

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2 Gedanken zu “Hoher Lindkogel (834 m) – Eisernes Tor und Sina-Warte

  1. Toll, dass Du auch für „Normalbürger“ was Schönes anbietest. Denn beim Alpenverein, vorwiegend in der Vereinszeitschrift, gibt es kaum Anregungen für Wanderer. Alles dreht sich nur um Extreme. die Folgen liest man dann in der Zeitung: abseits der Wege, Pisten……….
    Leider wohne ich vom Wienerwald etwas weit weg, aber das eine oder andere Mal werde ich wes hoffentlich doch schaffen, Deinen Wandervorschlägen zu folgen.
    Bitte weiter so. Dir persönlich wünsche ich viele viel schöne Wanderungen.
    Liebe Grüße aus dem Mostviertel, Alfred.

  2. Hallo Alfred,
    danke für dein Kommentar! Da muss ich dir leider Recht geben. Es ist gar nicht so leicht, einfache Wanderbeschreibungen zu finden. Aber bei unserer Sektion des Alpenvereins gibt es Leute, die regelmäßig Wanderungen anbieten, bei denen man mitgehen kann. Vielleicht gibt es das bei dir auch und es sind auch nicht so schwierige Touren dabei? Im schönen Mostviertel gibt es sicher auch unzählige Touren! Ich hoffe, dass ich heuer endlich in die Ötschergräben und zur Gemeindealpe komme. Hochkar & Ötscher war ich schon (findest du auch hier auf dem Blog)!

    Liebe Grüße,
    Jasmin

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