Hafnerberg Panorama Rundwanderweg und Ruine Pankrazi

Ich bin den Hafnerberg Panorama Rundwanderweg bereits dreimal gegangen und bin noch immer begeistert von der wunderschönen hügeligen Landschaft. Diese einfache Wanderung am Hafnerberg Panorama Rundwanderweg und zur Ruine Pankrazi ist eine gelungene Mischung aus Waldwegen und Abschnitten mit schöner Aussicht auf die umliegende Landschaft.

Für einen ersten Eindruck der Wanderung sieh‘ dir das Video an:

Zahlen & Fakten

  • einfache Wanderung
  • Stationen: Kirche Hafnerberg – Ruine Pankrazi – Hüber-Kreuz – Kalendarium – Druidenstein – Kreuzweg – Kirche Hafnerberg
  • Gesamtdauer der Tour: ca. 3 Stunden und 15 Minuten (ohne Pause)
  • Distanz: 11,7 km
  • Höhenmeter: ca. 250
  • Einkehrmöglichkeiten am Weg: Nein (Neben der Kirche Gasthaus Kleiner Semmering (Montag und Dienstag Ruhetag) und Gasthaus zur Linde (Mittwoch und Donnerstag Ruhetag))

Gut zu wissen: Ich bezeichne diese Wanderung als einfach, obwohl die Aufstiege zur Ruine Pankrazi und zum Druidenstein recht steil sind. Die steilen Passagen dauern aber nur wenige Minuten.

Ausgangspunkt

Kirche in Hafnerberg
Hafnerberg 74
2571 Altenmarkt an der Triesting

Links und rechts von der Kirche in Hafnerberg gibt es ein paar Parkplätze. Stell’ dich am besten auf den Parkplatz rechts von der Kirche, denn hier beginnt auch die Wanderung.

Die Wanderung beginnt bei der Kirche in Hafnerberg

Direkt beim Parkplatz rechts von der Kirche entdecke ich ein Informationsschild über den Via Sacra Weg, den Wiener Wallfahrerweg und über Altenmarkt. Wegweiser Richtung „Kreuzweg“, „Mystische Plätze Kalendarium und Druidenstein“ sowie ein Schild Richtung „Rundwanderwege Start“ sind am Parkplatz ebenfalls zu finden.

Da der Panorama Rundwanderweg nicht explizit angeschrieben ist, gehe ich einfach einmal den asphaltierten Weg rechts von der Kirche hinauf.

Hier beginnt die Wanderung

Kurz nach der Marienstatue erreiche ich eine beschilderte Kreuzung, bei der ich rechts Richtung „Panorama Rundwanderweg 2,5 Std.“ abbiege. Der breite Waldweg verläuft nur leicht bergauf entlang eines Zaunes und ein paar Häusern. Links ist der Wald, der mittlerweile leider schon ziemlich abgeholzt wurde.

Nach wenigen Metern ist man bereits im Grünen

Nach dem letzten Haus auf der rechten Seite geht es bergab und wir erreichen eine Kreuzung, bei der wir links weitergehen. Nun führt uns ein breiter Schotterweg bergab durch den Wald.

Kurz darauf kommen wir zu einer Weggabelung, an deren rechten Seite sich etwas unterhalb ein allein stehendes Haus befindet. Links führt ein steiler Weg in den Wald hinauf. Wir nehmen den mittleren Schotterweg, der nur ganz leicht bergauf führt.

Bei einer weiteren Weggabelung gehen wir geradeaus bergab weiter. Der Weg verläuft am Waldrand, durch die Bäume sehen wir die Hügel und Wälder der Umgebung. Kurz danach gibt es auf der rechten Seite eine Rastbank vor einer Wiese mit wunderschöner Aussicht auf die Gegend. Der Weg verläuft nun sehr leicht bergauf entlang des Waldrandes.

Wiese mit Aussicht auf den Peilstein

Ungefähr fünf Minuten nach der Rastbank kommen wir zu einer Wiese. Wir folgen dem Schild Richtung „Panorama Rundwanderweg“ und gehen geradeaus entlang der Wiese leicht bergauf weiter. Geradeaus auf einem bewaldeten Hügel sind die Mauern der Ruine Pankrazi zu sehen. Auf der rechten Seite haben wir eine wunderschöne Aussicht auf die hügelige Gegend und auf den Peilstein.

Wiese mit Aussicht (rechts der Peilstein)

Nach der Wiese wird der Weg schmäler und verläuft geradeaus bergab entlang einer zweiten Wiese. Am Ende der Wiese gehen wir links weiter, ein Bach begleitet uns und kurz darauf erreichen wir eine Straßenkreuzung.

Weiter auf Asphalt

Auf der rechten Seite steht ein riesiger, beeindruckender Baum mit einer Holzbank. Links befindet sich der Güterweg Berg und geradeaus sehen wir ein gelbes Schild. Wir folgen diesem Schild Richtung „Panorama Rundwanderweg“ und gehen links auf der asphaltierten Straße weiter. Der Bach ist nun auf der linken Seite.

Auf der rechten Seite sehen wir erneut den Hügel mit der Ruine Pankrazi und wir kommen auch an einem Mini-Wasserfall vorbei.

Die Straße verläuft leicht bergauf und nach knapp 15 Minuten erreichen wir einen Kuhstall sowie das nächste Schild Richtung „Panorama Rundwanderweg“. Es geht geradeaus die asphaltierte Straße bergauf weiter. Auf der linken Seite sehen wir sehr schön die Wiesen, Hügel und Häuser. Die Straße führt an einigen Reitställen und Pferdekoppeln vorbei und verläuft immer geradeaus. Nach dem letzten Reitstall geht es wieder bergauf.

Nach wenigen Minuten haben wir den höchsten Punkt der Straße erreicht. Auf der rechten Seite gibt es eine Rastbank am Ende einer Wiese mit fantastischer Aussicht.

Gleich sind wir wieder im Wald

Gut zu wissen: Das Stück auf der asphaltierten Straße dauert ca. 25 Minuten.

Abstecher zur Ruine Pankrazi

Die Straße macht hier eine Linkskurve und ein gelbes Schild ohne Text zeigt ebenfalls nach links. Weil wir aber auch zur Ruine Pankrazi wollen, gehen wir rechts Richtung Wald. Am Waldeingang folgen wir neben einem Heiligenbild dem braunen Schild Richtung „Ruine Pankrazi“ und gehen rechts den breiten Waldweg leicht bergauf weiter.

Hier geht’s lang zur Ruine Pankrazi

Wenige Meter bevor uns der Weg aus dem Wald hinaus auf eine Wiese führt, entdecken wir auf der rechten Seite eine etwas versteckte Bank mit toller Aussicht, bei der wir eine kurze Pause einlegen.

Nach der Pause gehen wir die wenigen Schritte zurück zum Weg, der nun geradeaus und relativ eben über eine Wiese führt und uns in den nächsten Wald bringt. Der breite Weg verläuft geradeaus und leicht bergauf.

Nach dem Wald sind wir auf einer freien Fläche mit wunderschöner Aussicht auf die Hügel und die Reiterhöfe, an denen wir vorhin vorbeigekommen sind. Links und rechts nichts als weite Wiesen und geradeaus der Hügel mit der Ruine Pankrazi. Die Ruine ist von hier aus nicht zu sehen.

Nun geht es bergab und bald sind wir auf einem Schotterweg. Auf der rechten Seite ist ein großer Baum, ein Strommasten sowie ein Holzkreuz. Zwischen dem Baum und dem Holzkreuz biegen wir rechts ab und gehen weglos die Wiese hinauf Richtung Wald.

Der große Baum, der Strommasten und das Holzkreuz sind sehr wichtig, um den Weg zur Ruine Pankrazi zu finden

Nach wenigen Metern entlang des Wiesenrandes entdecken wir links den Eingang in den Wald.

Der (versteckte) Eingang in den Waldweg, der zur Ruine Pankrazi führt

Gut zu wissen: Im Sommer kann der Eingang ziemlich zugewachsen und schwer zu erkennen sein!

Wir gehen links durch den Eingang in den Wald und gehen anschließend rechts bergauf weiter. Links führt der Weg nur zur Wiese. Nach wenigen Metern gehen wir bei einer Weggabelung geradeaus bergauf weiter. Der Anstieg zur Ruine ist relativ steil, aber bereits nach zwei Minuten haben wir den Torbogen der Ruine Pankrazi erreicht.

Die Ruine Pankrazi

Auf einem alten Holzbalken beim Torbogen wird man darüber informiert, dass es sich um Privatgrund handelt und das Betreten auf eigene Gefahr erfolgt.

Gut zu wissen: Vom Parkplatz bis zur Ruine Pankrazi sind wir ca. 1 Stunde und 20 Minuten gegangen.

In die Ruine kommt man von links durch ein Holztor sowie von rechts über eine große, hölzerne Stiege. Wir nehmen den rechten Eingang.

Die Außenmauer der Ruine Pankrazi
Die Ruine Pankrazi von innen

Nach Besichtigung der alten Ruine umrunden wir sie auch von außen. Falls du mit Kindern unterwegs bist, dann lass’ sie bitte nicht unbeaufsichtigt herumtollen. Der Weg um die Ruine herum ist nicht ungefährlich. Und auch in der Ruine selbst sollte man vorsichtig sein. Auf der einen Seite gibt es ein großes Holzpodest, wo schon einige Holzlatten eingebrochen sind.

Zurück zum Hafnerberg Panorama Rundwanderweg

Da die Ruine Pankrazi nicht Teil des Panorama Rundwanderweges ist, gehen wir nun den selben Weg zurück bis zur asphaltierten Straße, die wir nach knapp 20 Minuten wieder erreichen.

Auf der asphaltierten Straße gehen wir einige Meter geradeaus und biegen dann beim gelben Schild Richtung „Panorama Rundwanderweg“ links auf einen Schotterweg ab. Links ist nun eine große Wiese zu sehen, auf der rechten Seite befindet sich ein allein stehendes Haus. Es geht für wenige Minuten bergauf, bis wir den Wald erreichen.

Wunderschöne Aussicht

Am Ende der Wiese betreten wir durch ein Metalltor eine Weide. Der breite Schotterweg verläuft weiterhin bergauf. Nach wenigen Metern gäbe es rechts eine Abzweigung hinauf, die wir ignorieren. Wir gehen zwischen den Wiesen den breiten Schotterweg immer geradeaus und haben schon bald eine fantastische, weitläufige Aussicht.

Was für eine Aussicht!

Der Weg verläuft nach wie vor leicht bergauf. Bei einer Linkskurve gäbe es rechts erneut einen Weg, den wir ignorieren. Nach zwei weiteren Metalltoren führt uns der Weg in den Wald, wo der breite Weg leicht bergab führt.

Als wir den Wald wieder verlassen, folgen wir dem gelben Schild ohne Text und gehen den flachen Schotterweg geradeaus weiter. Nach wenigen Metern entdecken wir auf der linken Seite ein Kreuz und zwei Rastbänke mit schöner Aussicht auf die Berge und Hügel.

Wenige Meter nach den Rastbänken erreichen wir einen Hochstand, bei dem wir dem gelben Schild Richtung „Panorama Rundwanderweg“ folgen und geradeaus weitergehen.

Es geht erneut durch ein Metalltor und bei einer Weggabelung kurz danach biegen wir links ab Richtung „Panorama Rundwanderweg“. Nun geht es zwischen den Wiesen bergab Richtung Wald. Am Beginn des Waldes entdecken wir eine blaue Markierung.

Im Wald folgen wir dem breiten Weg bergab. Bei einer Linkskurve gibt es einen Wassertrog mit frischem Quellwasser, wo man seine Wasserreserven auffüllen kann. Nach der Linkskurve geht es kurz leicht bergauf weiter, wieder durch ein Metalltor und schon bald ist der Weg flach, blau markiert und verläuft entlang einer eingezäunten Wiese.

Bei der nächsten Weggabelung gehen wir geradeaus und folgen dem gelben Schild ohne Text. Zunächst am Waldrand, verläuft der Weg schon bald bergab zwischen Wiesen.

Als wir ein paar Häuser erreichen, ist der Panorama Rundwanderweg mit 45 Minuten geradeaus angeschrieben. Wir gehen beim Wimmer Hof vorbei und folgen der asphaltierten Straße durch die wunderschöne Landschaft.

Man geht zwar öfter auf Asphalt, aber dafür ist die Landschaft wunderschön

Es geht mal bergab, dann wieder bergauf und die Straße führt an einigen Pferde- und Bauernhöfen vorbei. Nach einiger Zeit erreichen wir die nächsten Schilder. Da der Panorama Rundwanderweg nicht dabei ist, gehen wir einfach geradeaus weiter und an einem Bauernhof vorbei.

Hüber-Kreuz und Kalendarium

Wenige Meter nach dem Bauernhof entdecken wir auf der linken Seite das Hüber Kreuz. Die Straßenkreuzung direkt nach dem Hüber-Kreuz ist beschildert und so biegen wir Richtung „Panorama Rundwanderweg“ rechts ab. Auf einem alten Holzschild ist auch Hafnerberg in unsere Richtung angeschrieben.

Es geht nun wieder leicht bergauf entlang der asphaltierten Straße, auf der rechten Seite sehen wir einige Hochlandrinder. Nach dem nächsten Bauernhof erreichen wir das Kalendarium auf der linken Seite.

Nun geht es den Weg geradeaus durch die Wiese Richtung Wald.

Der letzte Wald für heute und ein mystischer Platz

Durch ein Metalltor betreten wir den Wald. Wir folgen den Schildern Richtung „Mystischer Platz Felsnadel-Druidenstein“ und „Mystischer Platz Lochstein“, gehen den steilen Weg geradeaus hinauf und erreichen nach wenigen Metern den Druidenstein. Dieser Platz soll eine besonders positive Wirkung auf die Menschen haben.

Der Druidenstein

Gut zu wissen: Von der Ruine Pankrazi bis zum Druidenstein sind wir ca. 1 Stunde und 35 Minuten gegangen.

Über den Kreuzweg zurück zur Hafnerberg Kirche

Nach einer kurzen Pause gehen wir den selben steilen Weg hinunter bis zum Metalltor am Waldeingang. Nun geht es (vom Druidenstein aus gesehen) rechts den breiten Weg weiter. Nach den ersten Metern verläuft der Weg leicht bergab und wir erreichen die Fuxbauer-Kapelle und die 14. Station des Kreuzweges.

Nach einem Metalltor gehen wir geradeaus weiter bergab und erreichen nach und nach die verschiedenen Stationen des Kreuzweges. Der Weg ist blau und rot-weiß-rot markiert. Kurzzeitig geht es leicht bergauf, nach zwei Rastbänken nur noch bergab und durch die Bäume erkennen wir bereits die Kirche von Hafnerberg.

Gleich sind wir wieder bei der Kirche

Auf dem breiten Schotterweg erreichen wir die beschilderte Kreuzung in der Nähe der Kirche, bei der wir am Beginn der Wanderung bereits waren. Wir gehen die wenigen Meter geradeaus hinunter, an der Marienstatue vorbei und erreichen den Parkplatz neben der Kirche.

Die Kirche in Hafnerberg

Gut zu wissen: Vom Druidenstein bis zur Kirche sind wir ca. 20 Minuten gegangen.

Tipp: Wenn du schon da bist, dann geh’ doch auch in die Kirche hinein. Sie ist wirklich sehenswert!

Die Kirche Hafnerberg strahlt und glänzt in jeder Ecke

Fazit

Wenn du aus dem hektischen Alltag oder dem Stadtleben flüchten willst, aber auch wenn du einfach gern in der Natur bist, kann ich dir diese Tour empfehlen. Der Hafnerberg Panorama Rundwanderweg ist eine gelungene Mischung aus Waldwegen und Abschnitten mit schöner Aussicht auf die umliegende Landschaft.

Tipp: Wenn du diese Wanderung machst, dann nimm’ genügend zu Trinken und vielleicht auch eine kleine Jause mit, da es während der Tour keine Einkehrmöglichkeit gibt.

Karte und Höhenprofil

Fotogalerie

Und hier gibt es noch mehr Fotos von dieser Wanderung (inklusive ein paar Winter-Sommer-Vergleichsbilder):

Fotogalerie Hafnerberg Panorama Rundwanderweg und Ruine Pankrazi

Wie findest du die Wanderung? Warst du schon einmal dort? Wie hat es dir gefallen? Wenn nicht, könntest du dir vorstellen, diese Wanderung zu machen? Ich freue mich immer über Feedback!

Jasmin

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6 Gedanken zu “Hafnerberg Panorama Rundwanderweg und Ruine Pankrazi

  1. Vielen Dank. Der sympathische Bericht u die schönen Aufnahmen haben mich sehr inspiriert, gleich am Montag diese Tour zu gehen. Mich interessiert auch die Verbindung bis KleinMariazell. Übrigens, ganz kurz vor dem Hafnerberg in Nöstach gibt es einen fantastischen Mostheurigen.

  2. Danke für dein Kommentar! Weißt du, wie der Heurigen heißt? Die Verbindung bis KleinMariazell kenne ich leider nicht, ich kenne nur den Rundwanderweg dort. Ich wünsche dir viel Glück mit dem Wetter am Montag und eine schöne Wanderung!
    Liebe Grüße,
    Jasmin

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